- „Nouvelle Vague“ (2025) - 7. März 2026
- Berlinale Shorts 2026 - 6. März 2026
- Sieben Fragen an Ariel Victor Arthanto - 5. März 2026
25.-27. Oktober 2024 / Zoo Palast Berlin – Club B
Ankündigung: Am letzten Oktoberwochenende kann man im Zoo Palast Berlin an drei Tagen im ‚Club B‘ Genrefilme aus 17 Ländern sehen. Dabei hat man die Möglichkeit Flme aus unterschiedlichsten Genre wie Horror, Fantasy, Actioner und Science-Fiction entdecken. Die 11 Lang- und 18 Kurzfilme bieten eine große Themenvielfalt an und wurden alle vom Festivalbetreiber David Ghane, der das ‚Obscura Filmfestival‘ 2017 in Hannover ins Leben gerufen hat, selbst ausgewählt.
Unter den elf Langfilmen kann man sich, wenn man sich nicht rechtzeitig eine Dauerkarte gekauft hat, sein Lieblingsgenre aussuchen. Action-Fans können sich auf den finnischen „(Pri)sons“ freuen, der knallharte Kampfszenen zwischen „John Wick“ und „The Raid“ bietet. Gleich drei Filme wenden sich dem asiatischen Subgenre der Martial-Arts-Action zu: „Kung Fu Rookie – Timuchin“ aus Kasachstan, der taiwanische „Kitty the Killer“, der bereits auf dem Wiener Red Lotus Festival gelaufen ist, und „Ever Victorious“ aus China. Aus Japan kommt „Bakemono“, eine schöne, deftige Monstergeschichte, die in mehreren Einzelvigetten von einer AirBnB-Unterkunft, in der auch ein Monster lebt, erzählt. „Aztech“ erzählt als Anthologie-Film neun separate Geschichten, die alle durch einen abgestürzten, außerirdischen Gesteinsbrocken verbunden sind. Auch klassischen Horror findet man auf den Festivals. Gleich zwei Hexengeschichten kommen aus der Ukraine: „The Witch. Revenge“ sowie „Morena“. Die Fortsetzung von „Taryn Barker: Demon Hunter“ – „Demon Hunter: Time 2 Kill“ – gibt es hier als exklusive Work-in-Progress-Preview. Abgerundet wird das Langfilm-Programm dann von dem kolumbianischen Thriller „Timeline“, der mit vielen Wendungen das Publikum in die Irre zu führen weiß.
In zwei Kurzfilmblöcken kann man 16 Kurzfilme sehen. Darunter finden sich Science-Fiction-Geschichten wie „Dead Enders“ und „From me to you“, die beide von parasitärem Verhalten erzählen. Es gibt religiösen Grusel-Horror („In the Name of …“), Filme die von ihrer besonderen Umgebung leben („Don’t take Pictures“) und Zombie-Unterhaltung („Angel Dust“). Auch zwei Stop-Motion-Filme haben es in das Programm geschafft: das höllische Musikvideo „Antisocial“ und der sehr kurz(weilige) „Demons in the Closet“.
Noch vier Tage bis zum Festivalstart: Alle Informationen und das Programmheft findet ihr unter: obscurafilmfest.com
Lest auch unser Interview mit dem Festivalleiter David Ghane.
Trailer des 8. Obscura Filmfestival 2024:
geschrieben von Doreen Kaltenecker
Quellen:
- Website des Obscura Filmfestivals
- Doreen Kaltenecker, ‚Zehn Fragen an David Ghane‘, testkammer.com, 2024