“Vacation – Wir sind die Griswolds” (2015)

© 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC

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Filmkritik: Die “National Lampoon’s Vacation”-Reihe – bestehend aus “Die schrillen Vier auf Achse” (1983), “Hilfe, die Amis kommen” (1985), “Schöne Bescherung” (1989) und “Die schrillen Vier in Las Vegas” (1997), immer mit Chevy Chase in der Hauptrolle – besitzt auch heute noch eine Fangemeinde. Die Blödel-Filme trieben es stets sehr bunt. Der neue Film,  “Vacation – Wir sind die Griswolds” (OT: “Vacation”, US, 2015), deutet schon mit seinem Titel an, dass er die Tradition fortsetzen will.

Rusty Griswold (Ed Helms), Sohn von Clark Griswold, möchte beim diesjährigen Sommerurlaub etwas Neues mit seiner Familie unternehmen. Daher entscheidet er sich, die Reise seiner Jugend, einen Roadtrip zu dem Freizeitpark Walley World, mit seiner Frau Debbie (Christina Applegate) sowie seinen Söhnen James (Skyler Gisondo) und Kevin (Steele Stebbins) zu wiederholen. Diese haben wenig Lust auf den Trip. Der seltsame Mietwagen, die sich dauernd streitenden Brüder, der Besuch des ehemaligen Colleges von Debbie und der Aufenthalt bei Rustys Schwester Audrey (Leslie Mann) und ihrem Mann (Chris Hemsworth) sowie eine fast tödliche Wildwasserfahrt versüßen das nicht gerade. Doch auch bestohlen, blamiert und völlig fertig geben die Griswolds nicht auf, Walley World zu erreichen.

© 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC

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Dieser Roadtrip bietet das ganze Repertoire von Missgeschicken, Fettnäpfchen und Hindernissen, die man sich ausmalen kann. Der Zuschauer wird immerzu mit neuen peinlichen oder ekligen Situationen konfrontiert, bei denen man sich nur fremdschämen kann. Zwar zündet mal der eine oder andere Witz, aber eigentlich sind Film und Humor zu platt, um treffsicher zu unterhalten. Dies verursacht auch ein gewisses Gefühl von Länge, da die Qualen nicht aufzuhören scheinen. Die Fans der Original-Reihe werden vermutlich aufgrund vieler ähnlich gelagerter Witze und Zitate trotzdem ihren Spaß haben. So richtet er sich vor allem an Fans und Leute, die sich gern über das Unglück anderer amüsieren. Was bei diesen Charakteren leicht fällt, da keiner von ihnen besonders sympathisch und liebenswürdig ist. Im Gesamten ist “Vacation” eine typische Komödie, die auf Schadenfreude setzt, oft unter die Gürtellinie schlägt und dabei jeden Fäkal- und Erbrechen-Witz mitnimmt. Damit ist die nicht geeignet, jedermann zu amüsieren.

Bewertung:3/10

Film Nr. 6 der 25-Tage-Flatrate vom Cinemaxx

geschrieben von Doreen Matthei

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