“Rockwell” von Karal Ann Marling (2005)

© Taschen Verlag

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Buchkritik: Der Verlag Taschen hat eine umfangreiche Reihe über Künstler veröffentlicht. Dabei sind die einzelnen Bücher meistens nur um die 100 Seiten lang und besitzen viele Bilder. Sie dienen wunderbar als Einstieg in das Œuvre eines Künstlers.

So auch in diesem Fall. “Rockwell” fasst das Leben und die berufliche Entwicklung des amerikanischen, heute fast unbekannten Künstlers Norman Rockwell (1894-1978) informativ zusammen. Die Texte, die sich nach den verschiedenen Lebensabschnitten (persönlich wie beruflich) gliedern, werden mit vielen Bildern in Groß und Klein sowie mit Zitaten untermalt. Nach der Lektüre des Buches bekommt man auf der einen Seite Lust, mehr von seinen Werken zu sehen und andererseits ist man in der Lage ein Bild Rockwells, der als Illustrator für die Post gearbeitet hat, in eine bestimmte Lebensphase einzuordnen. Die amerikanische Autorin Karal Ann Marling (*1943) beschäftigte sich in ihrer bisherigen Laufbahn vor allem mit amerikanischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie schildert Norman Rockwells Karriere und Leben klar und objektiv, aber der Leser kann erkennen, dass sie seine Kunst schätzt und sie sich wünschen würde, dass er einen größeren Bekanntheitsgrad genießen würde. Dies hätte er wahrlich verdient. Um das selbst herauszufinden, bietet das Buch einen guten Einstieg.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei

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