“Daphné or the Lovely Specimen” (2014)

Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2014

© Sylvain Derosne und Sébastian Laudenbach

© Sylvain Derosne und Sébastian Laudenbach

Filmkritik: Der französische Kurzfilm “Daphné or the Lovely Specimen” (OT: “Daphné ou la belle plante”) bekam auf dem Filmfest Dresden 2016 den Publikumspreis verliehen und wurde in der Kategorie Animationsfilm lobend erwähnt.

Der Kurzfilm ist eine Mischung aus dokumentarischen Tonaufnahmen und leicht surrealen Animationsbildern. Auf auditiver Ebene erzählt uns eine Frau von ihren sexuellen Erlebnissen und ihrem Beruf als Prostituierte. Die Bilder dazu sind reale Gegenstände die durch Zeitraffer und Stop Motion entfremdet wurden und sich dem Gesprochenen anpassen. Die Natur mit all ihrem Erwachen und Vergehen wird zum Sinnbild für die Sexualität. Diese Mischung macht den Film der beiden Regisseure Sylvain Derosne und Sébastian Laudenbach außergewöhnlich und besitzt eine gewisse Verträumtheit. So hinterlässt der 15-minütige Kurzfilm zwar keinen bleibenden Eindruck, aber ein interessantes, atmosphärisch dichtes Gefühl.

Bewertung: 6,5/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: 28. Filmfest Dresden – Festival Katalog

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