“Die Geschichte vom traurigen Nilpferd” von Arne Norlin und Lena Anderson (1993)

© Bertelsmann Verlag

Buchkritik: Dem deutschen Kinderbuch “Die Geschichte vom traurigen Nilpferd” aus der Feder der Autoren Arne Norlin und Lena Anderson, mit seinen Illustrationen sieht man sein Alter an. Das schon in den 90er Jahren geschriebene Kinderbuch kann trotzdem mit seiner Geschichte unterhalten.

Das kleine Nilpferd liegt den lieben langen Tag immer nur in seinem Wasserloch und frisst Schilfgras. Es ist aber so neidisch auf das, was die anderen Tiere immer so machen. Eines Tages wagt es sich aus seinem See und probiert aus, was die anderen Tiere so treiben.

Die Geschichte bringt uns nicht nur Tiere und ihre Verhalten näher, sondern versteckt die Botschaft darin, dass jeder Mensch seine Talente richtig einsetzen sollte und so seinen Platz in der Gesellschaft findet. Es ist keine Frage, dass die Botschaft in didaktischer Hinsicht nicht verkehrt ist. Doch leider wirkt es der ansonsten so ermutigenden Botschaft, dass man alles werden kann, entgegen. So wirkt die Moral der Geschichte etwas veraltet. Auch optisch, obwohl die Zeichnungen niedlich sind, entspricht es nicht mehr ganz den heutigen Sehgewohnheiten. Doch wenn man mal über dieses Kinderbuch stolpert, kann man das gern den Kleinen vorlesen. Im Gesamten ist es ein solides, aber etwas aus der Zeit gefallenes Kinderbuch.

Bewertung: 3/5

geschrieben von Doreen Matthei

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