“Liftboy” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm “Liftboy” der seine Weltpremiere auf dem Landshuter Kurzfilmfestival 2017 feierte und dort sogar heißer Anwärter auf eine Trophäe war, war das Erstlingswerk der Regisseurin Anne Heinze.

Joe (Sebastian Edtbauer), der einst mehr aus seinem Leben machen wollte, schiebt jetzt die Nachtschichten in der Provinztankstelle. Doch der heutige Abend soll nicht von Langeweile geprägt sein, denn auf einmal steht ihm ein asthmatischer Dieb gegenüber. Joe wittert auf einmal eine Chance.

v.l.n.r. Kevin Anweiler (Produzent), Florian Strandl (Kameramann), Philipp Straetker (Produzent), Anne Heinze (Regisseurin)
© Doreen Matthei

Der in schwarzweiß gehaltene Kurzfilm ist eine Komödie mit feinem Humor. Zusammen mit Autorin Carolina Zimmermann schuf die Regisseurin gleich im ersten Studienjahr an der Hochschule für Fernsehen und Film München einen gelungenen Kurzfilm, der auf wunderbar leichte Weise von Zukunftsängsten, geplatzten Träumen und noch frischen Schulerinnerungen handelt. Dafür dass die Regisseurin nach eigener Aussage noch nicht weiß, wo ihre Reise hingeht, scheint sie auf dem richtigen Weg zu sein und schuf mit kleinem Budget und den beiden Hauptdarstellern Sebastian Edtbauer und Angelika Bender kurzweiliges Erzählkino, was mit Klischees und Stereotypen sehr gut spielt. Man kann also gespannt sein, was wohl im zweiten Studienjahr als Werk hervorgebracht wird.

Bewertung: 7/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: Landshuter Kurzfilmfestival Katalog

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