„Punchline“ (2017)

Kurzfilm / Schweiz / Fiktion / 2017

Filmkritik: Diverse Kurzfilme wie „Coup de Grâce“ zeigen, dass die Schweizer ein gutes Händchen für Gangster-Komödien haben. So auch der Kurzfilm „Punchline“ aus dem Jahr 2017 von Christophe M. Saber, welcher im Genreblock des 19. Landshuter Kurzfilmfestivals lief.

Zwei Gangster (Alain Börek und Mehdi Djaadi) können sich nicht einigen, was sie am besten sagen sollten, bevor sie jemandem den Garaus machen.

Der 1991 in Kairo geborene Regisseur Christophe M. Saber hatte bereits vor acht Jahren die Idee zu diesem Film und verwirklichte eine erste Fassung von dem Thema bereits 2006, welche ihn selber aber nicht überzeugte. Doch dieses Mal konnte er die Idee teilweise mit den gleichen Darstellern so umsetzen, wie er sich es vorgestellt hatte. Die Inszenierung ist dabei ansprechend und zeigt den souveränen Umgang mit dem Genre. Die Dialoge leisten die größte Arbeit und sind wunderbar und das überwiegend von den Darstellern improvisiert. Das ergibt zusammen mit der stimmigen Locationwahl eine wunderbare schwarze Komödie, die sich trittfest im Genre bewegt und gut unterhalten kann.

Fazit: Der Kurzfilm „Punchline“ aus der Schweiz ist souveränes Genre-Kino. Die Gangster-Komödie besticht mit einer stimmigen Umsetzung und die improvisierten Dialogen liefern dafür den Witz.

Bewertung: 7/10

Trailer des Kurzfilms „Punchline“

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

 

2 Gedanken zu “„Punchline“ (2017)

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