„Sleep Tight“ (2025)

Doreen Kaltenecker
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Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „Sleep Tight“ von Grace Presse, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, erzählt von Schlafparalyse und welche unheimliche Ursachen, dass womöglich haben könnte.

Eine junge Frau (Danielle Spisso) liegt wach im Bett und kann sich nicht bewegen. In der Dunkelheit macht sie in ihrem Kleiderschrank einen Umriss aus. Sie ist nicht allein.

Die Regisseurin Grace Presse schrieb auch das Drehbuch nach eigenen Erfahrungen mit Schlafparalyse, einem Zustand nach dem Erwachen, bei dem man sich eine Zeitlang nicht bewegen kann. Menschen, die darunter leiden, berichten oft von bestimmten Situationen und Bildern, die sie dann wahrnehmen. Ein Fuß, der gefährlich aus dem Bett hängt und Monster anlockt oder eine Gestalt, die über ihnen am Bett steht. Dies verarbeitet sie zu einem knackigen fünfminütigen Kurzfilm, wo sie mit diesen Bildern spielt und ein passendes Monster dazu ersann. Dieses schuf sie mit der MakeUp-Künstlerin Mallory Shofi mit handgemachten Effekten, so dass eine Kreatur entstand, die einen Schauer über den Rücken jagt. Kombiniert mit der Kammerspiel-Atmosphäre, einer schaurig dunklen Beleuchtung und dem Spiel mit dem Gedanken, was man selbst in der Situation tun würde, schuf sie ein unterhaltsames Kleinod, was sie zu einem Spielfilm ausarbeiten will.

Fazit: „Sleep Tight“ ist ein fünfminütiger Horror-Short von Grace Presse, der mit der Dunkelheit, den Ängsten während einer Schlafparalyse und einem grandiosen Monsterdesign gelungen spielt und so schaurig schön unterhält.

Bewertung: 3,5/5

geschrieben von Doreen Kaltenecker

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