„Slowdance“ (2018)

Kurzfilm / Schweden / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der schwedische Regisseur Christian Zetterberg erzählt in seinem zweiten Kurzfilm „Slowdance“, der im Tanzprogramm der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg lief, von notwendigem Mut und der ersten Liebe.

Der schüchterne Kevin (Philip Kuub Olsen) versucht bei einem Mittelschul-Ball den Mut zu finden, jemanden zum Tanzen aufzufordern.

Philip Kuub Olsen

Der schwedische Filmemacher Christian Zetterberg (*1993) macht Kurzfilme für Kinder und Jugendliche. Sein sechs-minütiger Kurzfilm „Slowdance“, für den er auch das Drehbuch geschrieben hat, funktioniert auch für Erwachsene gut, richtet sich aber mit seiner didaktisch wertvollen Botschaft vor allem an Kinder zwischen 10 und 13 Jahren. Die Wirkung der Geschichte des schüchternen Jungen, der allen Mut zusammennimmt und einen Schritt geht, den viele in dem Alter nicht gehen würde, ist berührend und wird jetzt in schwedischen Schulen im Unterricht eingesetzt. Das verdankt der Film nicht nur seiner Geschichte, welche auf wahren Erlebnissen fußt, sondern auch der souveränen Inszenierung und dem starken Ensemble aus Kinderdarsteller. Christian Zetterberg, der weiterhin Filme für Kinder machen will, schuf hier einen sensiblen und berührenden Kurzfilm, der didaktisch und emotional wunderbar funktioniert.

Fazit: Der schwedische Kurzfilm „Slowdance“ von Christian Zetterberg ist ein berührender und einfühlsamer Film über einen Jungen, der mutig den ersten Schritt macht. Damit kann der Film nicht nur gut unterhalten, sondern leistet auch einen didaktisch wertvollen Beitrag und ist eine Empfehlung auch für junge Zuschauer, die sich dadurch mit einem wichtigen Thema beschäftigen können.

Bewertung: 8/10

Trailer zum Kurzfilm „Slowdance“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

 

2 Gedanken zu “„Slowdance“ (2018)

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.