Gesellschaftsspiel „Krallen & Fallen“ (2007)

ab 10 Jahren / 2-6 Spieler / Pegasus Spiele Verlag / 17,99 €

Spielekritik: Das Kartenspiel „Krallen und Fallen“ von C. Aaron Kreader taucht in eine Fantasiewelt voller Schätze, Monster und Zauber ein. Doch statt wie sonst vor allem aus dem Hause Pegasus üblich, braucht es hierfür kein kompliziertes Rollenspiel, sondern besticht mit einem leichten, wenn auch stark auf Glück basierten Spielprinzip, was aber immer wieder zu kurzweiligen Runden einlädt.   

Jeder Spieler versucht bei diesem Kartenspiel je einen Gold-, Silber- und Bronzeschatz zu erbeuten. Dafür muss man nicht nur die richtigen Schätze auf der Hand haben, sondern auch den anderen Mitspielern Steine in den Weg legen und seine Schätze zurück erobern, wenn sie von den Monstern gestohlen wurden. 

In diesem Kartenspiel, bestehend aus 100 Karten und einem Würfel, tauchen die zwei bis sechs Spieler in eine magische Welt ein. Dort gehen sie auf Schatzsuche, treffen Weggefährten, Monster und stoßen auf diverse Fallen und verwenden Zauber um voranzukommen. Je nach Kartenlage kann man dabei neue Karten ins Spiel bringen, die einem selber Vorteile bringen oder anderen schaden. Dazu muss man mit einem Auftrittswurf eine Mindestzahl erreichen und dazu gehört eine große Portion Glück. Denn gelingt dies nicht, landet die Karte auf dem Ablagestapel. Aber man kann auch Monster und andere Gefahren besiegen, indem man sich frei würfelt. So geht es bei diesem Spiel munter hin und her und es können 10 oder 40 Minuten vergehen, bis ein Spieler alle drei Schätze vor sich liegen hat. Auch wenn das Spiel, welches aus dem Haus Pegasus stammt und mit seinen Illustrationen von C. Aaron Kreader vor allem Freunde von „Munchkin“ und „Kleine Helden“ anspricht, stark glücksbasiert ist, lohnt sich doch jede neue Runde. Da es immer wieder spannend ist, ob man die richtige Kombination aus Karten, Würfelglück und vielleicht gleich den einen oder anderen Schatz besitzt. Das Spiel funktioniert hervorragend als Zweierspiel, wobei es dadurch oft zu kürzeren Partien kommt. Zu einem bunten lustigen Hin und Her kommt es dann ab vier Personen. Für Lesemuffel ist das Spiel aber nicht geeignet, denn auch nach mehrmaligen Spielen hat man die Kartentexte nicht komplett im Kopf. Im Gesamten bietet das Kartenspiel „Krallen & Fallen“ perfekte, kurzweilige Unterhaltung, ob nun zu zweit oder in größeren Gruppen.

Fazit: Das glücksbasierte Kartenspiel „Krallen & Fallen“ von C. Aaron Kreader entführt uns in eine magische Welt voller Zauber, Monster, Fallen und vor allem Schätze. Diese zu erbeuten ist das Ziel des Spiels, dazu braucht der Spieler die richtige Kombination an Karten, den Willen zu gewinnen und vor allem eine große Portion Würfelglück. Doch durch den Zufall, der hier maßgeblich mitbestimmt, bietet das Spiel gelungene Unterhaltung und lädt zu wiederholten Partien in kleineren und auch größeren Runden ein.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

  • Rezension des Gesellschaftsspiels “Krallen & Fallen” auf dem Portal “Spieletest” 
  • Rezension des Gesellschaftsspiels “Krallen & Fallen” auf dem Portal “Spielecheck” 
  • Rezension des Gesellschaftsspiels “Krallen & Fallen” auf dem Portal “Spielpunkt” 

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