„Nackenwirbel“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2020

Filmkritik: Auf den online statt gefundenen Oberhausener Filmtagen konnte man zwölf Musikvideos sehen, welche für den 22. MuVi-Preis nominiert wurden. Darunter auch „Nackenwirbel“ des Musikers MinaeMinae aus der Hand des Filmemacher-Zusammenschlusses „Die Glitzies“.

Zu dem Elektrosound des Musikers MinaeMinae erlebt man den Arbeitsalltag in einer Fabrik, welche Wackeldackel herstellt. 

Die Glitzies, bestehend aus Nina Werner, Simon Quack, André Siegers und Bernd Schoch, wurden von dem Musiker MinaeMinae beauftragt ein Musikvideo für seinen Song „Nackenwirbel“ zu kreieren. Schnell war die Idee geboren, es als eine Dokumentation aufzuziehen. Man entschied man sich für ein urtypisches Produkt, den Wackeldackel. Sein rhythmisches Kopfnicken passt ganz wunderbar zur Musik. Die Firma Rakso willigte in das Projekt ein und so konnte der Arbeitsalltag an nur einem Drehtag stimmig eingefangen werden. Dabei werden die Bilder passend zur Musik arrangiert und liefern trotzdem ganz im Sinne des dokumentarischen Charakters einen guten Einblick in die tägliche Arbeit. So fand der abstrakte Klangteppich einen Widerhall in der realen Welt und das Nicken des Hundes vermischt sich wunderbar mit den Tönen. 

Fazit: Die Glitzies, welche sich leider aufgelöst haben, schufen mit dem Musikvideo „Nackenwirbel“ eine hervorragende Dokumentation über die Herstellung eines bekannten Produkts und bringen es wunderbar in Einklang mit den Sounds des Musikers MinaeMinae. 

Bewertung: 7/10

Kurzfilm „Nackenwirbel “:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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