„Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene“ von Rick Riordan (2012)

640 Seiten / ab 12 Jahren / Carlsen / 17,90 €

Carlsen Verlag

Buchkritik: Nachdem im ersten Band „Der verschwundene Halbgott die LeserInnen die griechischen Halbgötter und im zweiten Band „Der Sohn des Neptun“ die römischen kennen und lieben gelernt haben, vereint der Autor Rick Riordan nun im dritten Band „Das Zeichen der Athene“ seiner fünfbändigen Reihe „Helden des Olymp“ die beiden Truppen und schickt auch diese auf eine scheinbar unmögliche Mission.

Nachdem Percy Jackson das römische Camp Jupiter für eine Zusammenarbeit der beiden Camps gegen die übermächtige Feindin Gaia gewonnen hat, erreicht die Argo II das Camp. Noch während die Verhandlungen über eine gemeinsame Mission laufen, geht etwas schief. Auf einmal befinden sich Percy, Annabeth, Leo und Piper sowie ihre römischen Mitstreiter Jason, Frank und Hazel auf dem Weg ins antike Rom. Denn eine Prophezeiung weist ihnen den Weg zur verschwundenen Statue der Athene. Zudem wurde Hazels Bruder Nico di Angelo von zwei Riesen als Lockmittel gefangen genommen. Sie haben nur wenige Tage Zeit ihn zu befreien und müssen schnellstens in die gefährliche alte Welt voller unbekannter Gefahren und Monster aufbrechen und werden zudem noch von Camp Jupiter verfolgt.

Im dritten Band der Reihe „Helden des Olymp“ kommen endlich die Gruppen der ersten beiden Bände zusammen. Doch wie man es gewohnt ist von dem amerikanischen Schriftsteller Rick Riordan (*1964) geht es gleich zur Sache, so dass sie sich nur in den Verschnaufpausen zwischen den Kämpfen näher kennenlernen können. Das funktioniert aber so gut, dass man die Gruppe der Sieben am Ende ins Herz geschlossen hat und der Cliffhanger umso besser funktioniert. Auch hier bedient sich Riordan seines gewohnten Schreibstils (in der Übersetzung von Gabriele Haefs), liefert gelungene Unterhaltung für junge (aber auch für erwachsene) LeserInnen und kombiniert Action mit Herz. Auch weiterhin besticht die Buchreihe natürlich mit ihrem starken Bezug zur römischen und griechischen Mythologie und baut allerlei vertraute aber auch neue Figuren mit ein. So treffen unsere HeldInnen u.a. auf Herkules und Arachne. Durch und durch ist auch dieses Buch schnell und einfach zu lesen, sehr unterhaltsam und eignet sich als kurzweilige Lektüre für Jung und Alt.

Fazit: „Helden des Olymp – Das Zeichen der Athene“ ist der dritte Band der „Helden des Olymp“-Reihe, in welcher der Schriftsteller Rick Riordan wieder eine Truppe diesmal römischer und griechischer Halbgötter im jungen Alter auf eine gefährliche Mission schickt. Dabei baut er wunderbar die antike Mythologie mit ein, reißt die LeserInnen mit sich und schafft es durch die liebgewonnenen Charaktere und die zahlreichen gelungenen Einfälle enormen Lesespaß und das nicht für jugendliche LeserInnen zu garantieren.

Bewertung: 5/5

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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