„Jean-Marc Vallée“ (2015)

Doreen Kaltenecker
Letzte Artikel von Doreen Kaltenecker (Alle anzeigen)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2015

Filmkritik: Der kanadische Kurzfilm „Jean-Marc Vallée“ von Annie St.-Pierre, der u.a. auf dem 35. Filmfest Dresden 2023 im Programm ‚Fokus Quebec‘ zu sehen war, ist eine charmante Komödie über die Liebe zu einem Regisseur.

Ein Passant (Aonan Yang) kommt in eine Videothek und möchte sich gern das Angebot anschauen. Doch zu seiner Verwunderung hat der Besitzer (Yi Jun Fan) sein gesamtes Sortiment auf Filme von Jean-Marc Vallée umgestellt. 

Aonan Yang und Yi Jun Fan

In nur fünf Minuten entführt uns die Regisseurin Annie St.-Pierre in eine kleine Welt. Wir befinden uns in einer chinesischen Videothek mitten in Toronto. Dort hat der Besitzer sein Sortiment auf die Filme eines einzigen Regisseurs umgestellt und erklärt seinen Kunden mit viel Leidenschaft warum. Die kurze Geschichte ist dabei realitätsnah und mit viel Herz inszeniert. Die beiden Schauspieler spielen ihre Rolle überzeugend, so dass sich der Charme und der Witz besonders gut überträgt. „Jean-Marc Vallée“ ist ein Film, der einfach gute Laune macht und auf seine Weise einem Regisseur huldigt, der bereits im Jahre 2021 verstorben ist und Filme hinterlassen hat wie „Victoria, die junge Königin“ (2009), „Dallas Buyers Club“ (2013) und „Der große Trip – Wild“ (2014).

Fazit: „Jean-Marc Vallée“ ist ein Kurzfilm von Annie St.-Pierre, der eine Geschichte mitten aus der Realität mit Humor und Herz erzählt.

Bewertung: 8/10

Trailer zum Kurzfilm „Jean-Marc Vallée“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

Quellen:

Kommentar verfassen