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Kurzfilm / USA / Fiktion / 2024
Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „The Last Thing She Saw“ von Anthony Cousins und Rebecca Daugherty, der im ‚Shock Block‘-Programm des 25. Landshuter Kurzfilmfestival 2025 zu sehen war, ist ein expliziter und gelungener Slasher-Short.
Emmy (Bailey Bolton) hat einen ruhigen Abend als Haussitterin vor sich, doch als sie von zwei Einbrecher:innen überrascht wird, beginnt ein grausamer Kampf ums Überleben.
Der achtminütige Kurzfilm aus der Hand von Anthony Cousins („Frogman“ (2023)) und Rebecca Daugherty, nach einem Drehbuch von Brady Richards, fackelt nicht lang. Nur kurz lernen wir Emmy kennen, bevor diese brutal überfallen wird. Doch obwohl ihr ein Auge aus ihrem Kopf heraushängt, gibt sie nicht einfach auf, sondern stellt sich den Kampf mit den beiden Einbrecher:innen. Dabei kommt das Auge, das noch mit Emmy verbunden ist, auf vielfältige und kreative Weise zum Einsatz. Auch nimmt die Kamera dadurch manchmal einen anderen Blickwinkel ein.
Der Film wurde handwerklich überzeugend und mit einem gewissen Ekel-Faktor umgesetzt. Hinzu kommt eine klare Zuordnung und Verbeugung vor dem Slasher-Genre und ein Cast, der die Rollen perfekt einnimmt. Das vorgegebene Tempo lässt das Publikum atemlos zurück. Rundherum ist der Horror Short perfekte Unterhaltung. Spannend zu sehen wäre, wie daraus ein längerer Film entstehen könnte.
Fazit: „The Last Thing She Saw“ ist ein achtminütiger Horror Short, der schnell zur Sache kommt, das Genre liebt und auskostet und dabei handwerklich wie mit seinen ungewöhnlichen, wenn auch äußerst brutalen Szenen begeistern kann.
Bewertung: 8/10
geschrieben von Doreen Kaltenecker
Quelle:
- 25. Landshuter Kurzfilmfestival 2025 – Katalog (Programm ‚Shock Block‘)
