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Interview: Im Gespräch mit dem schwedischen Regisseur Sepehr Nosrati konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „175“ erfahren, der im Genre-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, warum er die ernste Geschichte als One-Take erzählt und welche Umwege er selbst genommen hat, um zum Film zukommen.
The original english language interview is also available.
Kannst Du mir zum Ausgangspunkt deines Kurzfilms erzählen und was der Titel bedeutet?
Der Film beginnt an einem ganz normalen Nachmittag in einem persischen Restaurant, wie man es in jeder schwedischen Stadt finden könnte. Aus dem Fernseher im Hintergrund erfahren wir, dass das schwedische Parlament über ein Gesetz abstimmt, das denjenigen die Staatsbürgerschaft entzieht, die kein sogenanntes „gutes Benehmen“ nachweisen können. Das klingt abstrakt, fast schon bürokratisch, bis der Film enthüllt, dass ein Kind im Lagerraum des Restaurants als Geisel festgehalten wird. Dort wendet sich alles, und dort beginnt die eigentliche Geschichte.
Der Titel „175“ bezieht sich auf die Anzahl der Parlamentsstimmen, die in Schweden für die Verabschiedung eines Gesetzes erforderlich sind – eine Mehrheit. Es klingt, als würde die Demokratie so funktionieren, wie sie sollte. Doch der Film fragt: Was passiert, wenn diese Mehrheit dafür stimmt, jemanden auszuschließen, auszulöschen? Dieselbe Zahl, die für Legitimität steht, kann auch das Instrument sein, das jemandem zum Verhängnis wird. Das Schicksal vieler liegt in den Händen weniger.
Ich finde, die Geschichte hat Potential für mehr. Überlegst Du daraus einen Langfilm zu entwickeln?
Es gab eine Zeit nach Fertigstellung des Films, in der der Drehbuchautor und ich darüber nachgedacht haben. Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Kurzfilm genau das erreicht hat, was er sollte, wenn er Lust auf mehr macht. Dennoch bin ich dieser Idee nicht völlig abgeneigt.
Wo und wie lange habt ihr gedreht?
Der Film war ein Abschlussfilm der Stockholmer Kunsthochschule. Wir drehten den Film in einem Restaurant in einem Industriegebiet in Stockholm. Der Ort hatte die Atmosphäre eines „American Diner“, während das Essen eher in Form eines Buffets serviert wurde. Aber unsere großartige Produktionsdesignerin Tilda Aspelin und ihr Team verwandelten den Ort in ein persisches Restaurant. Wir bauten unser Set an einem Tag auf, probten einen weiteren Tag am Set und drehten den Film dann am letzten Tag. Zuvor hatten wir das gesamte Restaurant in einem Studio nachgebaut, wo wir mit der Kamera und den Schauspielern probten, um die richtigen Blickwinkel zu finden und den Film bereits in der Vorproduktion zu schneiden. Man könnte also sagen, dass wir den Film an einem Tag gedreht haben, aber davor mehrmals geprobt haben.
Was lag Dir visuell am Herzen?
Die Form. Es fiel mir schwer, mir das Drehbuch vorzustellen, bevor ich mich für die Ein-Take-Form entschied. Als Regisseur lege ich ebenfalls großen Wert auf visuelles Erzählen und wähle meine Kameraeinstellungen gemeinsam mit dem Kameramann sehr bewusst aus. Dies war mein zweiter Kurzfilm zusammen mit Sofie Bergh, die den Film gedreht hat. Je weniger Bilder, desto besser – das ist unser Motto. Wir müssen genau wissen, warum wir eine Einstellung wählen, und dürfen niemals nur um des Schnitts willen filmen. Bei einem One-Take hat man bereits entschieden, wo die Kamera steht, auf wen sie gerichtet ist und warum. Die One-Take-Form verleiht der Geschichte zudem eine gewisse Dringlichkeit. Das Drehbuch erzählt an sich schon eine dringliche Geschichte. Damit wir als Zuschauer dieses Gefühl in vollem Umfang nachempfinden können, müssen wir uns gemeinsam mit den Figuren im Raum befinden. Ich glaube, das war die wichtigste Entscheidung, die wir getroffen haben. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass wir, obwohl wir uns für einen One-Take entschieden haben, das Drehbuch nicht geändert haben, um es uns leichter zu machen. Die Elemente des Drehbuchs blieben unverändert, wir mussten clevere Wege finden, damit umzugehen.
Der Film ist sehr stark besetzt. Kannst Du mir zum Cast sagen?
Ja, es freut mich, dass du das so siehst. Sie waren fantastisch. Die Besetzung bestand aus Leuten, mit denen ich entweder schon zuvor zusammengearbeitet hatte, oder von denen ich wusste, dass ich mit ihnen arbeiten wollte. Die Hauptdarstellerin Nora Rios, die Gabi spielte, war für diese Rolle immer meine erste Wahl. Wenn ich mich recht erinnere, haben Walter Behrman (der Drehbuchautor) und ich sogar schon während der Entwicklungsphase des Films darüber gesprochen, als er noch nicht einmal mit dem Schreiben begonnen hatte. Isa Auoifia, der Sam (den Restaurantbesitzer) spielt, und ich hatten bereits Gespräche geführt, um in meinem vorherigen Kurzfilm zusammenzuarbeiten. Doch aufgrund von Terminüberschneidungen kam es nicht dazu. Wir blieben in Kontakt, bis es an der Zeit war, die Besetzung für „175“
zusammenzustellen, wo er zweifellos die beste Wahl für die Rolle war. Bei der Besetzung von Rita, Sams Tochter, wollte ich etwas Persönliches und suchte nach jemandem mit persischem Hintergrund. Einfach, um mir selbst eine weitere Ebene hinzuzufügen. Als ich mit Roshanak Hosseini / Roshi Hoss in Kontakt kam, führten wir ein langes und wertvolles Gespräch über die Themen des Films. Das gilt auch für Lukas Loughran und Ivar Forsling, die den älteren und den jüngeren Polizisten spielten. Ivar und ich hatten vor diesem Film sogar schon einen Kurzfilm gedreht, und ich freute mich sehr, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten. Diese Art von Gesprächen bildet das Rückgrat meines Casting-Prozesses. Ich hatte mit allen fantastische Gespräche, und so wusste ich, dass sie genau die Richtigen waren. Bei der Entscheidung, wer den Jungen spielen sollte, hatte Walter mir zuvor erzählt, dass einige Leute bei SVT davon sprachen, der aufstrebende Schauspieler Einar Alvarado Lönberg werde zweifellos einer der nächsten großen jungen Schauspieler Schwedens werden. Wer möchte nicht jemanden mit einem solchen Ruf besetzen? Und schließlich stellte mir der Statist, der den Stammcharakter Jesper Widström spielte, am Set immer die richtigen Fragen – was die Figur in der Regie facettenreicher machte, als ich ursprünglich geplant hatte. Manchmal kommt gute Regie nicht vom Regisseur, manchmal kommt sie vom Schauspieler, der die richtigen Fragen stellt.
Kannst Du mir noch ein bisschen mehr von Dir erzählen und wie Du zum Film gekommen bist?
Ich bin 28 Jahre alt und komme aus Göteborg in Schweden. Meine Eltern stammen beide aus dem Iran. Sie haben sich in Schweden kennengelernt und mich bekommen. Als sie sich trennten, als ich sechs oder sieben Jahre alt war, zog ich mit meiner Mutter in ein kleines christliches Dorf in Småland. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber meine Mutter kaufte mir eine kleine Systemkamera und ich fing an, mit meinem Spielzeug herumzuspielen. Ich dachte mir Geschichten aus, filmte sie und schnitt sie später mit Microsoft Movie Maker zusammen. Aber ich glaube, mein Interesse begann schon viel früher. Mein erster Kinobesuch war, als ich zwei Jahre alt war; ich sah mir Disneys „Dinosaurs“ (2000) an. Wie man sich vorstellen kann, erinnere ich mich nicht mehr an viel, aber ich weiß noch, dass ich mit vier Jahren zum ersten Mal „Star Wars“ gesehen habe. Ich glaube, das hat mich wirklich geprägt. Ich erinnere mich, dass ich mit meinen Spielsachen so spielte, dass es an eine Szene erinnerte. Ich dachte mir Handlungsstränge aus und tat so, als sähe ein Publikum auf einem Bildschirm zu. Während ich spielte, sah ich in meinem Kopf Kamerabilder, die ich im Kopf zusammenschnitt. Mit der Kamera meiner Mutter begann ich zu lernen, Filme zu drehen. Ich habe nie vom Kino geträumt, aber ich habe es geliebt, Filme anzuschauen. Viele Jahre lang habe ich meine Filme, fast wie Comedy-Sketche, auf YouTube oder Facebook veröffentlicht. PewDiePie hat mich sehr beeinflusst und ich wollte YouTuber werden.
Als ich 16 Jahre alt war, zog ich zurück nach Göteborg, um dort zu studieren, und lebte nun bei meinem Vater. Die Freunde, die ich in meiner Klasse am Gymnasium gefunden hatte, teilten wirklich die Freude daran, gemeinsam Filme zu drehen und anzuschauen. Wir gingen ständig ins Kino und sahen uns die neuesten Filme von Christopher Nolan, Marvel und „Star Wars“ an. Meine Comedy-Sketche für YouTube entwickelten sich langsam zu Kurzfilmen. Der Hauptunterschied lag in der Absicht. Mit 19 bewarb ich mich an der Filmhochschule, wurde aber nicht angenommen – doch dieser Prozess hat mich wachsen lassen. Mir wurde plötzlich klar, dass man mit dem Kino tatsächlich so viel erzählen kann. Ich wurde zwar mit 19 nicht an der Filmhochschule angenommen, schaffte es aber an die Universität, um Informatik zu studieren.
Mein Vater war begeistert, wie du dir vorstellen kannst.
Später wechselte ich zu Wirtschaftswissenschaften und Marketing. Und nach dem Studium arbeitete ich im Marketing. Während dieser ganzen Zeit drehte ich weiterhin Kurzfilme mit meinen Freunden. Ich habe sie nie an Festivals oder so eingeschickt. Wir haben es einfach aus Leidenschaft gemacht. Zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben, mit 24 Jahren, sah ich einen Karriereweg, der mir eine sichere Zukunft bieten würde. Aber das Leben fühlte sich langweilig an. Was ich wirklich wollte, war, mit Filmen zu arbeiten. Also bewarb ich mich erneut an der Filmhochschule. Und dieses Mal habe ich es geschafft. Jetzt, ein Jahr nach meinem Abschluss, ist das Leben wirklich anders als damals, als ich 24 war. Es ist eigentlich absurd. Ich bin froh, dass du mir diese Frage gestellt hast, denn es ist gut, mal inne zu halten und über den Weg nachzudenken, den man zurückgelegt hat. Es erinnert daran, dass man einst von etwas geträumt hat, das heute in greifbarer Nähe liegt. Ich bin einfach froh, dass ich im Grunde immer noch derselbe Junge bin, der gerne mit seinen Freunden Filme dreht, einfach nur zum Spaß.
Sind bereits neue Projekte geplant?
Ich habe gerade einen neuen Kurzfilm namens „Halv“ (was „halb“ bedeutet) geschrieben und inszeniert, dessen Postproduktion Anfang dieses Sommers abgeschlossen sein dürfte. „Halv“ handelt von der Angst, entlarvt zu werden, wenn man in einer Zwischenwelt aufwächst: Nachdem die junge Popkünstlerin Ariana ihre Karriere auf einem iranischen Erbe aufgebaut hat, das ihr kaum eigen ist, ist sie gezwungen, ihren Erfolg mit einem Preis zu bezahlen. Außerdem arbeite ich an meinem ersten Spielfilm mit dem Titel „Snowfall in April“.
Die Fragen stellte Doreen Kaltenecker
Übersetzung von Michael Kaltenecker
Lies auch die Rezension des Kurzfilms „175“
Interview: In our conversation with Swedish director Sepehr Nosrati, we learned more about his short film “175”, which was screened in the genre program at the 26th Landshut Short Film Festival in 2026, why he chose to tell this serious story in a single take and the detours he took to get into filmmaking.
Can you tell me about the starting point of your short film and what the title means?
The film opens on an ordinary afternoon in a Persian restaurant, the kind of place you’d find in any Swedish city. Through a television in the background, we learn that the Swedish parliament is voting on a law to strip citizenship from those who fail to demonstrate what’s being called „good conduct.“ It sounds abstract, almost bureaucratic, until the film reveals that a child is being held hostage in the restaurant’s storage room. That’s where everything shifts, and where the real story begins.
The title „175“ refers to the number of parliamentary votes needed to pass a law in Sweden, a majority. It sounds like democracy working as it should. But the film asks what happens when that majority votes to exclude, to erase. The same number that represents legitimacy can also be the instrument of someone’s undoing. The faith of many in the hands of the few.
I think the story has the potential to be expanded. Are you considering developing it into a feature film?
There was a time after finishing the film where me and the screenwriter were considering it. Personally, I believe that if a short film leaves you wanting more, it has done exactly what it was supposed to do. However, I’m not fully closed to the idea.
Where and for how long did you shoot?
The film was a graduation film from Stockholm University of the Arts. We shot the film at a restaurant in an industrial area in Stockholm. The place had an interior vibe of an „American dinner“ while the food they served was more buffé type. But our great production designer, Tilda Aspelin, and her team turned the place around to a persian restaurant. We built our set during one day, rehearsed on set for another day and then shot the film for real during the last day. Before that we had mapped the whole restaurant inside a studio where we rehearsed with the camera and the actors, trying to find the right angles and „edit the film in pre-production“. So ultimately, you could say that we shot the film during 1 day, but rehearsed a couple of times before that.
What was important to you visually?
The form. I had a hard time visualizing the screenplay before committing to the one-take form. As a director I am very committed to visual storytelling as well, choosing my camera setups with the cinematographer very specifically. This was my second short together with Sofie Bergh who shot the film. The fewer pictures, the better – that’s our motto. We need to know exactly why we are choosing a picture, and never cover for the sake of editing. With a one-take, you have already chosen where the camera is, on who and why. The one-take form also adds a sense of urgency to the story. The screenplay is already on its own telling an urgent story. For us, as viewers, to actually feel that feeling to the fullest is to also be in the room together with the characters. I think that this was the single most important decision we made. I am also very proud that even though we chose to do it in a one-take, we did not change the screenplay to make it easier for us. The screenplay elements were left alone, we had to find smart ways to work around it.
The film has a very strong cast. Can you tell me a bit about the cast?
Yes, I’m happy that you feel that way. They were fantastic. The cast consisted of people I either had worked with before, or people that I knew I wanted to work with. The lead, Nora Rios who played Gabi, was always on top of mind for this role. If I remember it correctly, me and Walter Behrman (the screenwriter) even talked about it during the development of the film when he had not begun writing it yet. Isa Auoifia, who plays Sam (the restaurant owner), and I had been in talks to work with each other in my previous short. But that did not happen due to scheduling conflicts. We kept touch until it was time to cast for „175„, where he was no doubt the best choice for the character. When casting Rita, Sam’s daughter, I wanted something personal and was looking for someone with persian heritage. Just to add another layer for myself. When I got in contact with Roshanak Hosseini / Roshi Hoss, we had a long and valuable conversation about the topics of the film. That applies to Lukas Loughran and Ivar Forsling as well, who played the older and the younger policemen. Ivar and I had even done a short before this one and I was very happy to work with him again. Those types of conversations are the backbone of my casting process. I had fantastic conversations with them all, and that is how I knew they were the right fit. When deciding on who should play the kid, Walter had previously told me that some people at SVT talked about an up and coming actor Einar Alvarado Lönberg would no doubt be one of Sweden’s next big young actors in the future. Who doesn’t want to cast someone with a reputation like that? Lastly, the extra who played the regular Jesper Widström, always asked me the right questions on set – which made the character richer in direction than I previously planned. Sometimes good direction doesn’t come from the director, sometimes it comes from the actor asking the right questions.
Can you tell me a little more about yourself and how you got into filmmaking?
I am 28 years old, from Gothenburg, Sweden. Both of my parents are from Iran. They met in Sweden and got me. When they separated when I was 6-7 years old, I moved with my mother to a small christian village in Småland. I don’t quite remember why, but my mother got me a small system camera and I started to play around with my toys. Creating stories, filming them and later editing on Microsoft’s Movie Maker. But I think my interest started way before that. My first visit to the cinema was when I was 2 years old, I watched Disney’s Dinosaurs (2000). As you can imagine, I don’t remember much, but I do remember being 4 years old watching Star Wars for the first time. I think that really shaped me. I remember playing with my toys in a way that reminded it of a scene. I created plotlines and also pretended that there was an audience watching through a screen. I was seeing camera shots that I was editing inside my head as I was playing. With the camera from my mother, I started to learn to make films. But I never dreamt of the cinema, but I loved watching it. For many years I published my films, almost like comedy sketches, on youtube or facebook. PewDiePie really influenced me and I wanted to become a youtuber. When I was 16 years old I moved back to Gothenburg to study there, living with my father now. The friends I got in my class during the gymnasium/upper secondary school really shared the joy of creating and watching films together. We used to go to the cinema all the time, watching the latest Christopher Nolan film, Marvel and Star Wars film. My comedy sketches for youtube started to slowly shift towards short films. The main difference being intention. I applied to film school when I was 19, did not get in, but the process made me grow. I suddenly understood that you can actually tell so much with cinema. While I did not get into film school at 19 years old, I got into Computer Science at the university. My father was thrilled, as you can imagine. Later I switched to Economics and marketing. And after university I worked in marketing. During all this I continued making shorts with my friends. I never sent them to festivals or anything. We just did it out of passion. At this point in life, being 24 years old, I could see a career path that would bring me a secure future. But life felt dull. What I really wanted to do was work with films. So, I applied for film school again. And this time I made it. Now, one year after graduation, life really is different from when I was 24. It is absurd really. I’m happy that you asked me this question, because it is healthy to take a break and reflect on the journey you have made. It’s a reminder that you once dreamt of something that you today have in your reach. I’m just happy that I’m basically the same boy who likes to make films with his friends as a way of play.
Are there any new projects in the works?
I just wrote and directed a new short called „Halv“ (meaning half) which should be done with post-production early this summer. „Halv“ is about the fear of being exposed when growing up in an in-between: After building her career on an Iranian heritage she barely owns, young pop artist Ariana is forced to put a price on her success. I am also developing my first feature, called Snowfall in April.
Questions asked by Doreen Kaltenecker
Read on the german review of the short film „175„