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Alter: ab 4 Jahren, 32 Seiten, Verlag: Bibliographisches Institut
Buchkritik: Das Kinderbuch ”Der kleine Bär und die sechs weißen kleinen Mäuse” des britischen Kinderbuchautors und Illustrators Chris Wormell (*1955) kann mit einer außergewöhnlichen Geschichte und sehr hübschen Bildern aufwarten.
Der kleine Bär trifft im Wald auf sechs kleine weiße Mäuse, die riesige Angst haben, von irgendeinem Waldbewohner verspeist zu werden. Der kleine Bär verspricht ihnen zu helfen und lässt sich gegenüber der Schlange, der Eule und dem Fuchs immer wieder neue kreative Ausreden einfallen lassen, um seine neuen kleinen Freunde zu beschützen.
Die Geschichte des Kinderbuchs, das ab vier Jahren empfohlen wird, könnte fast schon zu gruselig sein. Die Fressfeinde der Mäuse werden groß und gefährlich dargestellt, so dass man Angst um die kleine Mäuse hat. Bald erkennt man aber, dass der Bär mit seinen irrwitzigen Ausreden (“Es sind keine Mäuse, sondern Schneebälle”) Erfolg hat. Das macht Groß und Klein viel Freude und kann die Spannung halten. Dabei sind die moralischen Komponenten und didaktischen Hinweise zwar vorhanden, aber nie aufdringlich in den Vordergrund gestellt. Abgerundet wird es von den wunderschönen – halb stilisierten, halb realistischen – Zeichnungen, die immer wieder Freude bereiten. Im Gesamten ist Chris Wormells 2012 erschienenes Werk ein stimmiges Kinderbuch mit einer tollen Geschichte, Humor und wunderschönen Zeichnungen.
Bewertung: 4/5
ab 4 Jahre
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen:
Ein Gedanke zu “”Der kleine Bär und die sechs weißen kleinen Mäuse” von Chris Wormell (2012)”