“The Seam” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der Regisseur Matthias Wissmann schuf mit “The Seam” einen klassischer Body Horror-Film. Per Definition steht dabei die radikale, meist destruktive Veränderung des menschlichen Körpers im Zentrum der Geschichte.

Die junge Studentin Jealousy (Jana Leutenegger) ist schwer verliebt in ihren Kommilitonen (Robin Czerny). Doch dieser scheint sie nicht zu beachten, so dass sie immer mehr daran verzweifelt. Ihre krankhafte Eifersucht führt sie bis an ihre Grenzen.

Der 17-minütige Kurzfilm “The Seam”, der auf der Genrenale als Neo-Giallo* lief, wurde von Matthias Wissmann konzipiert, geschrieben und umgesetzt. Dieser schloss 2015 sein Hochschulstudium in medien.gestaltung&produktion erfolgreich ab und arbeitet zurzeit an der Realisierung eines Langfilms. Sein Kurzfilm ist handwerklich gut gemacht und bietet eklige Body-Horror-Effekte. Dabei ist die Geschichte einfach und klassisch gehalten, was leider dem Film etwas die Spannung nimmt, da man genau weiß, wohin die Reise geht. Doch im Gesamten ist “The Seam” ein solider Genre-Kurzfilm, der sich sehen lassen kann.

Bewertung: 6/10

* Dieses Genre zeichnet sich in seiner ursprünglichen Form vor allem durch eine psychosexuelle Pathologie aus.

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:


Auf folgenden Festivals lief „The Seam“

Ein Gedanke zu ““The Seam” (2016)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s