28. Filmfest Dresden 2016: Tag 5

16. April: Fotoanimation 3 / Kids 1 / Regionaler Fokus 1 / Fokus Quebec

Eröffnet wurde der vorletzte Festivaltag mit dem japanischen Fotoanimationsblock – Supernatural Illusion. Seine Beiträge bebilderten das Thema Fotoanimation auf wunderbare Art und Weise. Bewegtes und Stillstehendes geht bei Filmen wie „A Blink“ (Japan, 2003) von Maki Satake und „Point in Time“ (Japan, 2013) eine wunderbare Symbiose ein. Aber auch für diesen Block muss der Zuschauer mit den gewohnten Seherfahrungen brechen und sich auf eine künstlerische Darbietung einlassen.

IMG_1685Im Kids-Programm 1 – Ich bin ich, welches für Zuschauern ab fünf Jahren geeignet ist, kamen die Kleinen gleich doppelt auf ihre Kosten. Es wurden ausschließlich Animationsfilme gezeigt, welche manchmal Berge, Menschen, Tiere oder Drachen als Hauptpersonen hatten. Filme wie „Wolf“ (Deutschland, 2015) und „Hey Deer!“ (Ungarn, 2015) amüsierten Groß und Klein.  Zusätzlich durften einige Kinder bei der Entstehung eines eigenen fünfsekündigen Animationsfilms mitwirken.

Anschließend bot der Regionale Fokus 1 – Grenzgänger manch ärgerlichen Film, aber konnte es mit dem letzten Film – „Leipzig von oben“ (Deutschland, 2015) von Schwarwel wieder gut machen.

Abgeschlossen und abgerundet wurde der Tag mit dem wieder großartigen Fokus Quebec. Mit dem richtigen Gespür für Außergewöhnliches und der richtigen Mischung konnte das Programm überzeugen. Filme wie „Blue Thunder“ (Kanada, 2015) und „La Bagatelle“ (Kanada, 2015) sollte man einfach nicht verpassen.

geschrieben von Doreen Matthei

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