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Kurzfilm / Schweden / Fiktion / 2016
Filmkritik: Der schwedische Kurzfilm „Bloody Mary“ von Alexander Rönnberg erfindet das Genre nicht neu, kann aber in kürzester Zeit eine schaurige Atmosphäre erzeugen und konnte damit den einen oder anderen Besucher der ‘Shock Block’-Reihe auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 erschrecken.
Ein junge Frau (Hedda Stiernstedt) spielt das alte Spiel und beschwört mit dem Blick in den Spiegel die Bloody Mary.
Der schwedische Filmemacher Alexander Rönnberg erzählt mit seinem nicht einmal dreiminütigen Kurzfilm eine bekannte Geschichte. Dabei kann er alle typischen Elemente mit Spannung und Atmosphäre gut zusammenbauen und schafft es, die Spannung auf einen finalen Punkt zu laufen zu lassen. Das macht „Bloody Mary“ zu einer handwerklich gut gelungenen Fingerübung und weckt die Neugierde, auf nachfolgenden Projekte. Wie passend also, dass der Regisseur momentan an einem Drehbuch für einen Langfilm schreibt.
Bewertung: 7/10
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen:
- 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 Katalog
- Eintrag des Kurzfilms “Bloody Mary” beim SIFF (Seattle International Film Festival)
- Website des Kurzfilms “Bloody Mary”
Ein Gedanke zu “„Bloody Mary“ (2016)”