Fünf Fragen an Evan und Brodie Cooper

Interview: Im Interview erzählen uns die beiden Brüder Evan (Regie) und Brodie Cooper (Produzent) wie sie ihren Kurzfilm “The Armoire” entwickelt haben, wie Strange Dave zu dem Projekt dazugestoßen ist und wie es bei ihnen nach diesem geglückten Debüt weitergehen wird.

The original english language interview is also available.

Wie kam es, dass ihr zu euch zusammen für dieses Projekt entschieden habt. Bei Dir, Evan, hat es ja mit Schauspielerei und dann Drehbuchschreiben angefangen. Brodie, Wie bist Du dann zu dem Projekt gestoßen?

Brodie: Ich war vom ersten Tag an in das Projekt involviert. Ich arbeitete damals als Assistent und es war mein Job, dass ich viele Horror-Drehbücher las und viele Horror-Kurzfilme anschaute. Davon inspiriert, schlug ich vor, dass wir einen Horror-Kurzfilm drehen, über den wir die totale kreative Kontrolle haben sollten. Evan kam dann auf die Idee, dass ein Wesen im Schatten auf einem Möbelstück liegt und von dort aus entwickelten wir die Idee.

Worauf habt ihr bei eurer Geschichte besonderes Augenmerk gelegt und hättet ihr noch Stoff, um den Film mehr auszudehnen?

Evan: Es war wichtig für uns, eine sympathische Hauptdarstellerin zu schaffen. So viele Horrorfilme beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Mörder oder dem Monster, und die Charaktere sind zweitrangig. Obwohl unsere Hauptfigur Emma nicht viel sagt, wollten wir ihre Geschichte erzählen, wie es ist, in einer neuen Stadt allein zu sein, so dass das Publikum hoffentlich mit ihr sympathisieren oder sich in irgendeiner Weise mit ihr identifizieren kann, bevor das beängstigende Zeug losgeht.

Wir haben über Möglichkeiten nachgedacht, „The Armoire“ zu einem Langfilm auszubauen, aber wir dachten letztendlich, dass es besser als Kurzfilm belassen werden sollte. Wenn man den Film gesehen hat, weiß man bereits, was die Kreatur macht, und wir hatten nicht das Gefühl, dass wir noch viel mehr hinzufügen konnten.

Die Atmosphäre ist euch wunderbar gelungen und das auf wunderbar einfache Weise. Ihr braucht nicht viele Jump-Scares um eine packende Atmosphäre zu schaffen. Könnt ihr mir mehr darüber erzählen?

Evan: Wir wollten wirklich einen „weniger ist mehr“-Ansatz verfolgen. Ich denke, je weniger man die Bedrohung in Horrorfilmen sieht, desto erschreckender ist sie. Das überlässt es deiner Fantasie, was das Monster will und wozu es fähig ist.

Zu der gruseligen Stimmung trägt auch der Schauspieler Strange Dave viel bei. Wie seid ihr auf ihn aufmerksam geworden. Ich hab ihn selbst schon in “The Smiling Man” gesehen und fand ihn absolut fabelhaft.

Brodie: Genau wie du hatten wir Strange Dave “The Smiling Man” gesehen und wussten sofort, dass er perfekt war, um unsere Kreatur zu spielen. Glücklicherweise lebten wir in der gleichen Stadt, Los Angeles, also haben wir uns über Social Media an ihn gewandt und ein Treffen vereinbart.

Wie geht es weiter? Evan, hast Du Dich ins Regie führen verliebt und plant ihr weitere Filme zusammen?

Evan: Ja, wir sind beide gerade in der Entwicklung für unseren ersten Spielfilm “The Will O Wisp”. Es ist ein psychologischer Thriller über einen kürzlich geschiedenen Mann und seinen Hund, der nach Montana zurückkehrt, wo eine Reihe von geisterhaften Lichtern auf ihrem Grundstück erscheinen und sie zum Betreten der Wälder einladen. Chrissy Metz von der TV-Show “This Is Us” ist dabei, um eine Rolle zu spielen.

Die Fragen stellte Doreen Matthei
Ü
bersetzungen Michael Kaltenecker

Lies auch unsere Rezension des Kurzfilms “The Armoire


Interview: In the interview the two brothers Evan (director) and Brodie Cooper tell us how they developed their short film „The Armoire„, how Strange Dave joined the project and how they will continue after this successful debut.

How did it happen that you decided to work together on this project? I read that you, Evan, started with acting and then script writing. Brodie, how did you come to the project?

Brodie: I was involved in the project since day one. I was working as an assistant at the time and my job required me to read a lot of horror scripts and watch a lot of horror shorts. Inspired by this, I suggested that we make a horror short that we would have total creative control over. Evan then came up with the idea of a shadow obscured creature laying on top of a piece of furniture and we went from there.

What did you pay special attention to in your story and would you still have material to expand the film more?

Evan: The big thing for us was creating a likeable lead character. So many horror films focus mostly on the killer, or the monster, and the characters are secondary. Although our lead character, Emma, doesn’t say much, we wanted to tell her story of what it’s like being alone in a new city, so hopefully the audience can sympathize or relate to her in some way before the scary stuff starts happening.

We have thought of ways of expanding „The Armoire“ into a feature film, but we ultimately thought it was better left as a short. If you’ve seen the film, you already know what the creature does and we didn’t feel we could add much more.

The atmosphere is wonderful and you did it in a very simple way. You didn’t need a lot of jump scares to create a thrilling atmosphere. Can you tell me a bit about your approach?

Evan: We really wanted to take a “Less is more” approach. I think the less you actually see the threat in horror, the scarier it is. It leaves it up to your imagination as to what the monster wants and what it’s capable of.

The actor Strange Dave also contributes a lot to the creepy atmosphere. How did you become aware of him? I already saw him in “The Smiling Man” and found him absolutely fabulous.

Brodie: Just like you, we had seen Strange Dave in “The Smiling Man” and knew right away he was perfect to play our creature. Luckily, we lived in the same city, Los Angeles, so we reached out to him over social media and set up a meeting.

What’s the next step? Evan, did you fall in love with directing and are you planning more movies together?

Evan: Yes, we’re both currently in development on our first feature film called, “The Will O Wisp.” It’s a psychological thriller about a recently divorced man and his dog moving back home to Montana where a series of ghostly lights appear on their property; beckoning them to enter the woods. Chrissy Metz from the TV show “This Is Us” is attached to play a role in it.

Questions asked by Doreen Matthei

Also read our german review of the shortfilm “The Armoire

Ein Gedanke zu “Fünf Fragen an Evan und Brodie Cooper

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