„Wo ist das Baby?“ von Britta Teckentrup (2017)

32 Seiten / ab 4 Jahren / Verlag Prestel Junior / 12,99 €

Buchkritik: Die in Großbritannien lebende deutsch Kinderbuchautorin Britta Teckentrup begeistert seit 2009 junge Leser mit ihren Suchbüchern. Auch „Wo ist das Baby?“ (OT: „Where’s the Baby?“) gehört zu dieser Reihe und bietet nicht nur kleinen Lesern Wimmelbuch-Spaß, sondern bringt ihnen auch noch neue Tierarten näher.

Auf 32 Seiten begegnet man als Leser auf jeder Doppelseite ein neuen Gruppe von Tieren. Diese werden in einem kurzen, gereimten Text eingeführt und weisen gleichzeitig auf das Tierbaby hin. Dann geht es ans lustige Suchen, welches mit jeder Seite etwas schwerer wird.

Die Autorin Britta Teckentrup überträgt das Wimmelbildbuch-Prinzip wunderbar auf jüngere Kinder. Vor allem als Vorlesebuch eignet sich besonders gut, da während des Lesens die Kleinen schon munter suchen können. Die gereimten Texte beinhalten immer wertvolle Informationen und bringen den Kindern viele Tierarten darunter Faultiere, Giraffen, Frösche, Hühner, Orcas und Seepferdchen näher. So schafft das Buch mit seinen über 14 Tierarten ein angenehmes Spektrum und führt weg von den üblichen Tieren, wie Hund, Katze, Pferd und Kuh. Neben dem schönen Sprachfluss, der sich durch die Reime ergibt, überzeugen die Illustrationen, ebenfalls aus der Hand Teckentrups. Diese besitzen auf jeder Doppelseite ein passendes Farbkonzept, geben die Tiere in ihrer Physiognomie stimmig wieder und sind trotzdem putzig. Vor allem die kleinen Tiere werden die Leser besonders ansprechen.

Fazit: Im Gesamten ist das ungewöhnliche Kinderbuch „Wo ist das Baby?“ zwar keine klassische Gute-Nacht-Geschichte, doch spricht es mit seinem Wimmelbild-Charakter die Spielfreude der kleinen und großen Leser an und überzeugt mit schön gereimten Texten und entzückenden Illustrationen.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei

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