„Codenames Duett“ (2017)

ab 11 Jahre / ab 2-8 Spieler / 15 Minuten Spieldauer / Asmodee Verlag / 17,95 €

Cover des Spiels „Codenames Duett“

Spielekritik: Im Jahr 2016 wurde das Gesellschaftsspiel „Codenames“ Spiel des Jahres und konnte schnell viele Kritiker und Spieler von sich überzeugen. So folgten mit „Codenames Pictures“ (2016) und „Codenames Undercover“ (2017) rasch weitere Spielvarianten. Mit „Codenames: Duett“ erschien 2017 eine gelungene Zweispieler-Variante, welche auch wunderbar als Teamspiel funktioniert.

In Kooperation versuchen zwei oder mehr Spieler, die verschlüsselte Identität der eigenen Agenten zu erfahren. Dabei sollte man auf keine Zivilisten, aber vor allem nicht auf einen der drei möglichen Attentäter treffen. Doch nicht jeder Spieler hat die gleichen Informationen, so dass eine gute Kommunikation alles ist.

Aufbau des Spiels „Codenames Duett“

Da es dem bisherigen „Codenames“ (2016) an einer richtig guten Zwei-Spieler-Variante mangelte, erschien zwei Jahre später „Codenames Duett“, ebenfalls aus der Hand von Vlaada Chvátil (*1971) und Scot Eaton. Zu zweit, oder in zwei Teams, arbeitet man zusammen, um alle Agenten zu finden. Dabei sieht jeder nur eine Hälfte und versucht seinem Partner gute Tipps zu geben. Der kniffligste Faktor ist die scheinbare Existenz von drei Attentätern. Da nur einer der wahre Attentäter ist und sich hinter dem einen sogar ein Agent befindet, muss man diese taktisch geschickt ausloten. Hinzu kommt eine zusätzliche Spielmöglichkeit für Vielspieler. Mit mehreren Runden kann man sich über eine Landkarte bewegen, deren einzelne Städte mit Missionen (Spielrunden) unterschiedliche Schwierigkeitsgrade besitzen. So bekommt das Spiel einen zusätzlichen Anreiz es aus dem Spieleschrank zu holen. Aber auch ohne diese Möglichkeit ist es eine gelungene Variante des mittlerweile zum Spieleabend-Klassiker avancierten Grundspiels, welches sich vor allem für Zweierpartien an einem lauschigen Nachmittag eignet.

Fazit: „Codenames Duett“ von Asmodee ist eine gelungene Zweispieler-Variante des Spiels des Jahres 2016 und es lohnt sich, es zusätzlich im Spieleschrank stehen zu haben, weil es sich für andere Situationen wunderbar eignet. Wer aber das Grundprinzip von „Codenames“ nicht mochte, wird auch hier keine Freude dran finden. Doch für alle Liebhaber des Spiels ist es eine gelungene Variation.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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