„Codenames“ (2015)

ab 14 Jahre / 2-8 Spieler / Asmodee Spieleverlag / 15,99 €

Cover des Spiels „Codenames“

© Asmodee Spieleverlag

Spielekritik: Das Gesellschaftsspiel „Codenames“ von Vlaada Chvatil (erschienen 2015 im Asmodee Spieleverlag) hat den Preis „Spiel des Jahres 2016“ erhalten. Es konnte sich gegen die ebenfalls nominierten Spiele „Karuba“ und „Imhotep“ durchsetzen.

In dem Spiel treten zwei Teams gegeneinander an, welche immer aus einem Geheimdienstchef und seinen zugehörigen Angestellten bestehen. In der Mitte des Feldes liegen 5×5 Begriffe aus, hinter denen sich eigene und gegnerische Agenten sowie Zivilisten und ein Attentäter verbergen. Durch geschickte Tipps, müssen die Angestellten alle eigenen Agenten zuerst finden und auf keinen Fall den Attentäter aufdecken. Der Geheimdienstchef darf jede Runde einen Begriff nennen, der die Karten beschreibt und die Anzahl der gemeinten Karten. Beispiel: Der Geheimdienstchef sagt „Hören 2“ und möchte auf die Karten mit den Worten „Rock“ und „Muschel“ verweisen. Die Schwierigkeit besteht darin, Begriffe zu finden, die auch den Teamkollegen die richtigen Karten verraten.

Aufbau des Spiels „Codenames“

© Asmodee Spieleverlag

Das Spiel ist sehr kurzweilig und wunderbar schnell erklärt. Eine Partie dauert circa 15 Minuten und lädt dazu ein mehrere Runden zu spielen. Auch lässt das Spiel viele neue Kombinationsmöglichkeiten zu und die Rollenwechsel sorgen für Abwechslung, sodass man auch nach der 100. Partie (über die Jahre) nicht die Lust am Spiel verliert. Der größte Spielspaß entsteht dadurch, dass man versuchen muss, in die Köpfe seiner Teammitglieder vorzudringen und ähnlich zu denken. Auch erkennt man, dass Teams sich nach mehreren Runden besser aufeinander einstellen und gerade das macht dann den Reiz aus, die Mannschaften neu zu mischen. Das Spiel des Jahres 2016 ist gelungene, kurzweilige Unterhaltung für jedermann, die man gerne im eigenen Spieleschrank stehen haben kann.

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle:

  • Eintrag des Spiels „Codenames“ auf der Website des Vereins „Spiel des Jahres“

3 Gedanken zu “„Codenames“ (2015)

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