„Für immer Sieben“ (2024)

Doreen Kaltenecker

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2024

Filmkritik: Im Kinderprogramm des 36. Filmfest Dresden 2024 lief die Kinderbuch-Adaption „Für immer Sieben“ von

und konnte nicht nur die kleinen Zuschauer:innen mit ihrer fantasievollen Geschichte begeistern.

An einem Montag taucht bei Mauser ein Schatz auf. Doch schon am nächsten Tag ist dieser Schatz – eine vielseitig nutzbare Kiste – bei Drache. Am Mittwoch benutzt Mietze die Kiste als Tisch und so wandert sie immer weiter und am Ende lernen sich die Besitzer alle kennen. 

Die Kinderbuchautorin und Illustratorin SaBine Büchner (auch bekannt für „Petronella Apfelmus“ (2020-2021)) hat 2006 das gleichnamige Bilderbuch herausgebracht und erzählt darin von der Kraft der Fantasie und vom Wert von Freundschaft. Auch werden hier spielerisch die Wochentage vermittelt und das Prinzip des Recyclings erklärt. Die beiden Filmemacher:innen Antje Heyn („Cat Lake City“ (2019)) und Alexander Isert, die zusammen im Animationsstudio Protoplanet arbeiten, adaptieren ihre Geschichte dabei sehr getreu. So schaffen sie es in zehn Minuten wunderbar, das Kinderbuch als Kurzfilm für junge Zuschauer:innen jedes Alters umzusetzen. Dabei haben sie Wert darauf gelegt, dass der Text identisch bleibt, dieser wurde von Helge Heynold eingesprochen. Es gibt auch eine internationale Fassung des Films mit einem englischen Voice-Over von Michael Turnbull. Die Animationen schmiegen sich ebenfalls an das Buch an, sind aber trotzdem eigenständig und transportieren auf ansprechende und entzückende Weise die Geschichte. Der Kurzfilm „Für immer Sieben“ ist ein unterhaltsamer und herzensguter Kurzfilm und das nicht nur für junge Zuschauer:innen. 

Fazit: „Für immer Sieben“ ist eine Kurzfilm von Antje Heyn und Alexander Isert, der mit liebevolle Animationen eine Kinderbuch-Geschichte von SaBine Büchner getreu adaptiert, damit Groß und Klein wunderbar unterhält und wie nebenbei eine Vielzahl an Themen und Werten einbaut.

Bewertung: 8,5/10

Trailer zum Kurzfilm „Für immer Sieben“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

Quellen:

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