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Filmkritik: Der Kurzfilm „Trash“ ist die zweite filmische Arbeit des Cartoonisten und Filmschaffenden Holga Rosen, die u.a. im Programm ‚Triple Axel‘ des 41. Kurzfilm Festivals Hamburg 2025 und beim 41. interfilm Berlin 2025 zu sehen war.
Ein Ghostborg wurde ausgesendet, um die Operation der beiden Agent:innen Parker und O’Brien zu sabotieren. Doch die Operation ‚Trash‘ muss fortgeführt werden, also müssen sie kreativ werden, um ihr Überleben zu sichern.
In nur drei Minuten erzählt der Animationsfilmmacher und Cartoonist Holga Rosen eine kurze Agentengeschichte. Wie bereits in seinem vorhergehenden Film „Midnight Egg“ (2024) greift er gezielt ein Genre auf und bedient sich der Palette von bekannten Elementen und Versatzstücken. Es geht um einen bedrohlichen Auftragskiller und clevere Agenten. Das alles inszeniert Rosen sehr
schnell und blutig. Der Film ist eine Verbeugung vor dem Genre, aber trotzdem wird es mit einer Portion Humor nicht allzu ernsthaft zitiert. Dafür braucht Rosen nicht viele Worte und auch dieser Film endet wieder mit einer stimmigen Pointe. Auch der Musikeinsatz schmiegt sich gut an die Geschichte an. Realisiert wurde es in dem gleichen Stil wie sein Vorgänger-Film, der sich aber klar von seinem Cartoon-Stil absetzt. Dabei bedient er sich sowohl einer kontrastreichen Farbpalette als auch klarer Konturen.
Fazit: „Trash“ ist der zweite Kurzfilm von Holga Rosen, der dieses Mal eine Geschichte aus dem Agentenfilm-Genre augenzwinkernd erzählt. Handwerklich gut umgesetzt und mit einer stimmigen Pointe am Schluss, ist der Film gelungene Unterhaltung.
Bewertung: 3/5
Trailer zum Kurzfilm „Trash“:
geschrieben von Doreen Kaltenecker
Quellen:
- 41. Interfilm Berlin 2025
- Website des Regisseurs Holga Rosen