„Tasty Encounters“ (2025)

Doreen Kaltenecker
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Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Tasy Encounters“ unter der Regie von Luke Röber, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestival 2026 zu sehen war, ist ein amüsanter Horror Short über Einsamkeit und Wurmbefall.

Der einsame, hungrige Mann (Thomas Blatt) bestellt eine ungewöhnliche Pizza. Obwohl der Pizzalieferant (Grindig) und auch das Aussehen der Pizza klare Warnsignale ausstrahlen, hat er nichts zu verlieren und verspeist die Pizza.

In nur neun Minuten erzählt der Regisseur Luke Röber, nach einem gemeinsamen Drehbuch mit Jonas Nussbaum, von einem außerirdischen Wurm, der sich die einsamen Menschen aussucht. Das Kammerspiel konzentriert sich dabei vollständig auf seine Hauptfigur, die schlüpfrig von Thomas Blatt dargestellt wurde und erst mit dem finalen Clou öffnet sich die Wohnungstür und viele Statisten (u.a. Peter Hengl, Regisseur von „Family Dinner“) haben hier einen kurzen Auftritt. Bis dahin geht es um den Wurm und den Mann. Hier arbeitet das Fleischwolf-Kollektiv, bestehend aus Luke Röber, Jonas Klärner, Thomas Blatt, Produzentin Elias Fleischer und Kameramann Robert Puteanu, mit wunderbaren handgemachten Effekten und bietet ein kleines (Ekel-)Spektakel. Hier wird nicht an Schleim, Dreck und Körperflüssigkeiten gespart. Der Film ist mit seinen meist handgemachten Effekten, sowie der Freude am Projekt, die mit jedem Bild mitschwingt, sowie ein paar schönen Einfällen, wunderbare Unterhaltung, die neugierig macht auf weitere Arbeiten von Luke Röber und dem Fleischwolf-Kollektiv. 

Fazit: „Tasty Encounters“ ist ein Kurzfilm von Luke Röber, der eine kurze Geschichte von Einsamkeit mit einem außerirdischen Wurm kombiniert und dabei auf handgemachte Effekte setzt und so einen amüsanten Horror-Short schuf.

Bewertung: 3,5/5

Trailer zum Kurzfilm „Tasty Encounters“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

Quellen:

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