- Acht Fragen an Idir Serghine - 16. April 2026
- „Oni“ (2025) - 16. April 2026
- Kinostarts 16.04.2026 - 15. April 2026
ab 6 Jahre / 1-5 Spieler / 10 Minuten Spieldauer / Piatnik Spieleverlag

© Piatnik Verlag
Spielkritik: Knobbel-Kombinationsspiele wie der Spieleklassiker “Set” (1991) von Marsha J. Falco machen viel Spaß und fördern kognitive Fähigkeiten. Das von Brad Ross und Jim Winslow 2013 entwickelte “Quadro Color” bedient das gleiche Prinzip, kann aber einfach keine Sogwirkung erzeugen.
Auf den 49 bunten Felder des Spielfeldes muss jeder Spieler seine drei Plättchen (jeweils mit vier Farben) passend, also übereinstimmend, anlegen. Wer als erster alle untergebracht hat, gewinnt.

© Piatnik Verlag
Das Spiel ist schnell und einfach erklärt und kann dann über mehrere Runden gespielt werden, da jede Runde an sich nur wenigen Minuten lang ist. Das dahinterliegende Farbkonzept hat der Wiener Künstler Franz Türtscher (*1953) entwickelt. Doch besonders schwierig ist die Sucherei nicht. Auch erdenkt man sich schnell eine sinnvolle Strategie, so dass man nach nur kurzer Zeit den Dreh raus hat und das Spielprinzip seinen Reiz verliert. Zudem fehlt die Interaktion mit den Mitspielern sehr und das damit verbundene kommunikative Element von Gesellschaftsspielen. So ist das kleine Spiel von Brad Ross und Jim Winslow aus dem Hause Piatnik zwar schön anzusehen und bringt auch anfänglichen Knobelspaß, verliert aber doch schnell seinen Reiz und animiert so nicht zum wiederholten Spielen.
Bewertung: 2/5
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen:
Ebenfalls auf der Testkammer:
- Das Gesellschaftsspiel “Lichterfest” arbeitet ebenfalls viel mit Farben
- Hübsch anzusehen und taktisch herausfordernd: “7 Steps”
- Auch voller Farben die ehemalige Ausstellung “Gerhard Richter – Neue Bilder”