Gesellschaftsspiel “Aya” (2016)

2-5 Spieler / ab 8 Jahren / Heidelberger Spieleverlag / 20,20 €

© Heidelberger Spieleverlag

Spielkritik: Das Gesellschaftsspiel “Aya”, erschienenen 2016 im Heidelberger Spieleverlag, bringt bekannte Elemente aus der Spielewelt in einer neuen Mixtur zusammen. Das kooperative Dominospiel bringt auf diese Weise viel Freude und Abwechslung ins Haus.

Zwei bis fünf Spieler bauen zusammen eine Domino-Schlange mit diversen Verzweigungen auf. Sie symbolisiert einen Wasserlauf durch verschiedene Gebiete, an denen sich Tiere und Fotomotive tummeln. Durch passendes, aber geschicktes Platzieren der Steine wächst über die Spieldauer von 30 Minuten hinweg der Fluss immer mehr. Am Ende wird die Domino-Kette ausgelöst und es werden die Punkte gezählt, die man sich verdient hat. Wie gut man dann schlussendlich war, verrät dann dann die Anleitung.

© Heidelberger Spieleverlag

Ähnlich wie bei dem ‘Spiel des Jahres 2013-Gewinner “Hanabi” (2012) arbeitet die Spieler hier als Team zusammen und versuchen am Ende eine sehr hohe Punktzahl zu erreichen. Um das bei dem Spiel “Aya” von den Spieleentwicklern Olivier Grégoire und Thibaut Quintens zu erreichen, braucht man nicht nur handwerkliches Geschick, ein wenig taktisches Gefühl und korrekte Absprachen, sondern auch eine große Portion Glück. Der Verlauf des Spiels hängt viel von den Spielsteinen ab, die man bekommt, und nur so richtig sinnvolle Wege legen kann, denn jede Sackgasse bleibt am Ende punktelos. Es wird über zwei Runden von 10 Minuten gespielt mit einer Verschnaufpause zur Lagebesprechung dazwischen. Das Spielprinzip bleibt dabei über die ganze Zeit spannend und animiert zu kooperativem Verhalten. Wenn langsam die Zeit abläuft, geht auch die Herzfrequenz höher, da man hier und da doch noch eine Baustelle fertigstellen möchte. Vor allem wenn man am Ende die Dominosteine zum Umfallen bringt, ist die Spannung noch einmal richtig groß. Hinzu kommt eine optisch sehr ansprechende Ausgestaltung. Die 156 Steine sind schön bedruckt und von guter Qualität. Die Landschaft, welche entsteht kann sich sehen lassen, vor allem durch ihre stimmige Mischung aus Realitätsanspruch und recht farbiger Ausgestaltung. Das macht “Aya” zu einem rundum stimmig und gelungenen Kooperationsspiel, was sich aber eher an friedliche Spieler mit einer Neigung zur Geschicklichkeitsspielen richtet und somit bestimmt nicht den jedermanns Geschmack trifft.

Fazit: Das Gesellschaftsspiel “Aya” ist ein kooperatives Legespiel, was Geschicklichkeit, Taktik und eine Portion Glück erfordert. Mit seinem dem Domino-Spiel verwandten, aber neuartigen Spielprinzip kann es Spannung und Ehrgeiz erzeugen, ist trotzdem von friedlicher Natur und wendet sich vor allem an entspannte, erwachsene Nachmittags-Spieler, da das Spiel weniger geeignet für ungeschicktere Kinderhände ist.

Bewertung:4/5

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

  • Rezension des Gesellschaftsspiels “Aya” beim Portal “Spielkult” 
  • Website des Gesellschaftsspiels “Aya” beim Heidelberger Spieleverlag 
  • Rezension des Gesellschaftsspiels “Aya” beim Portal “Spieletest” 
  • Rezension des Gesellschaftsspiels “Aya” beim Portal “Reich der Spiele”

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