„Conscious Existence“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2018

Filmkritik: Bereits zum zweiten Mal gab es auf dem Landshuter Kurzfilmfestival die Möglichkeit sich neben vielen Kurzfilmen auch spezielle VR-Filme anzusehen. Die Auswahl umfasste acht Kurzfilme aus verschiedenen Genres und Bereichen. Besonders im Gedächtnis blieb der 13-minütige „Conscious Existence“ von Marc Zimmermann, der die Zuschauer in eine andere Welt entführte.

Der Mensch ist mit der Gabe des bewussten Geistes gesegnet. Wir können unsere Umgebung, die Natur und die ganze Schönheit des Universums dadurch erfassen. Die Reise des Lebens offenbart dabei vieles und zeigt, dass ein Leben in Harmonie unabdingbar ist. 

Der Regisseur und Drehbuchautor Marc Zimmermann (*1990) nimmt den Zuschauer mit seinem VR-Film „Conscious Existence“, was so viel bedeutet wie „bewusste Existenz“, mit auf eine spirituelle Reise. In den dreizehn Minuten fängt er mit animierten Bildern von der Natur und dem Universum deren Schönheit und Vielfalt ein. Der VR-Brillenträger kann sich gar nicht satt sehen und will immer mehr entdecken,was durch ein 360°-Erlebnis wunderbar möglich ist. Geleitet wird der Betrachter durch einen englischen Off-Kommentar, welcher den Bildern eine zusätzliche Bedeutungsebene verleiht und die Ansichten Zimmermanns über den Umgang mit der Natur offenbart. Nachdem dieser 2015 sein Diplom in Animation und Visuelle Effekte gemacht hat, arbeitet er als freischaffender Künstler, der das Medium VR für sich entdeckt hat. Dieses ermöglicht einen ganz anderen Sinneseindruck, der den Zuschauern unter die Haut geht. Doch es dient dabei nicht nur der reinen Unterhaltung, sondern vermittelt seine Botschaft an seine Zuschauer. Dieser Film beweist, dass das Medium schnell auch in anderen Bereichen aus reiner Videospiel-Unterhaltung erschlossen wurde, und offenbart das Potential dessen und des Künstlers Zimmermanns.

Fazit: Der VR-Kurzfilm „Conscious Existence“ des Künstlers Marc Zimmermann entführt uns auf eine bildgewaltige Reise zu der Schönheit der Natur mit all ihren fantastischen Wundern. Gleichzeitig sensibilisiert er für den Umgang mit unserer Umgebung und schuf so einen Kurzfilm, der nicht nur unterhält, sondern, wenn man sich drauf einlässt, auch unter die Haut gehen kann.

Bewertung: 7/10

Trailer zum Kurzfilm „Conscious Existence“:

Geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

3 Gedanken zu “„Conscious Existence“ (2018)

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