„Michi’s Suburban Commute“ (2018)

Kurzfilm / Japan / Fiktion / 2018 

Filmkritik: Der japanische Kurzfilm „Michi’s Suburban Commute“ (OT: „美知の通勤電車“) von Tsugihisa Tanaka erzählt eine warmherzige Geschichte aus einer kindlichen Perspektive heraus und war damit einer der schönsten Filme des ‚Japan‘-Blocks auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg.

Die 3-jährige Michi (Tanaka Noai) begleitet ihre Mutter Saori (Yuri Nakamura) auf ihren Arbeitsweg. Dabei nehmen sie den Zug von der Vorstadt ins Zentrum. Umgeben von vielen Pendlern bekommt sie es mit der Angst zu tun, doch ein Fahrgast hilft ihr, diese zu überwinden.

Der japanische Regisseur Tsugihisa Tanaka (*1960), der seine Karriere 2002 mit Werbeclips begonnen hat, erzählt in seinem Kurzfilm eine süße Alltagsgeschichte. Er fängt dabei nicht nur die Ängste und die Sicht des Kindes wunderbar ein, sondern auch den Trubel, der unter den Pendlern herrscht. Gut gespielt, vor allem von Tanaka Noai, welche die kleine Hauptheldin verkörpert, zieht die Geschichte den Zuschauer in ihren Bann. Dabei wird das hektische Leben der Großstadt wunderbar eingefangen, besitzt aber auch etwas Verträumtes, spätestens dann wenn sich Michis Sicht auf die Dinge ändert. Im Gesamten überzeugt der Kurzfilm mit seiner putzigen und warmherzigen Geschichte.

Fazit: „Michi’s Suburban Commute“ ist ein Kurzfilm des japanischen Regisseurs Tsugihisa Tanaka. Er schafft es die Ängste eines Kindes und das zarte Gemüt wunderbar einzufangen und liefert eine schöne Geschichte aus der hektischen Welt der Großstadt.

Bewertung: 7/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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