„Howl at the Dead“ (2022)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / USA / Fiktion / 2022

Filmkritik: Manchmal hat man das Gefühl, die Tiere können etwas sehen, was man selbst nicht sieht. Dies ist der Ursprung für den Kurzfilm „Howl at the Dead“ von Gregg Bishop, der im ‚Shock Block‘-Programm des 24. Landshuter Kurzfilmfestivals 2024 zu sehen war.

Eine Familie zieht mit ihrem Familienhund in ein neues Haus. Schnell wird klar, dass es dort spukt. Nur der Hund kann aber die Geister sehen und so liegt es an ihm, seine Familie zu retten.

Der amerikanische Regisseur Gregg Bishop, der bereits mit Langfilmen wie „Dance of the Dead“ (2008) und als einer der Regisseure von „V/H/S: Viral“ (2014) aufgefallen ist, schuf hier aufgrund einer günstigen Gelegenheit einen neunminütigen, liebenswerten Short.

Er greift damit den gängigen Glauben auf, dass Tiere, die irgendwie in der Gegend starren, etwas sehen, was wir Menschen nicht sehen können. Hier erkennt der Hund die Gefahren durch die Geister und gibt sein Bestes, um seine Familie zu schützen. Die Inszenierung orientiert sich dabei an klassischen Geisterhaus-Geschichten und schafft eine nicht gruselige, aber schaurig schöne Atmosphäre. Die Geister sind gut gemacht und der Hund ist ein richtiger Star. So ist „Howl at the Dead“ eine Liebeserklärung an den klassischen Geister-Horrorfilm, aber vor allem eine Liebeserklärung an die Haustiere, was mit dem entzückenden Abspann noch einmal unterstrichen wird.

 

Delilah Jane Sassafras Nativo

Fazit: „Howl at the Dead“ ist ein Kurzfilm von Gregg Bishop über einen mutigen Hund, der sich einer Schar von Geistern stellt. Tadellos umgesetzt und schön inszeniert, kann der kurze Film wunderbar unterhalten und man möchte mehr davon sehen.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Kaltenecker

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