“Die Ballade von Ella Plummhoff” (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2015

© Barbara Kronenberg

© Barbara Kronenberg

Filmkritik: Im nationalen Wettbewerb des Filmfests Dresden 2016 fiel der deutsche Kurzfilm “Die Ballade von Ella Plummhoff” besonders positiv auf. Die in Bochum geborene Regisseurin und Drehbuchschreiberin Barbara Kronenberg schloss mit diesem Kurzfilm ihr Studium ab und trifft damit den perfekten Ton. Es erzählt die Geschichte eines Sommers der Außenseiterin Ella (Inga Dreger). Die Achtklässerin schwärmt für ihren Ballettlehrer (Sascha Tschorn) und bekommt Lektionen in Mathe sowie zum Thema Freundschaft durch die nervige Siebtklässlerin Ulrika (Lotta Teufel). In diesem Sommer scheint für Ella trotz Nachhilfe und nervigen Eltern alles möglich.

Ella ist eine tragische Heldin, die vom Publikum viel Mitgefühl bekommt, aber von Zeit zu Zeit auch einen Lacher. Dies ist von der Regisseurin beabsichtigt, da sie stets einen Stil der Übertreibung wählt und so urkomische Bilder erzeugt. Hinzu kommen großartiger Dialogwitz und eine besondere Liebesgeschichte. Der 30-minütige Kurzfilm ist so fantastisch, dass man sich eine Langfilmvariante wünscht und man hofft, dass Kronenberg diesen Stil weiter pflegen und ausbauen wird. Im gesamten Wettbewerb war das der beste deutsche Film und es ist unverdient, dass er keinen Preis erhalten hat.

Bewertung: 9/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: 28. Filmfest Dresden – Festival Katalog

              Website von Barbara Kronenberg

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