“Die Werwolfkuh” (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2015

Filmkritik: Als die Band Matakustix einen neuen Liedtext im Kopf hatten, wollten sie dazu auch ein passendes Video haben. Mit ihrem Freund, dem Regisseur Flo Lackner, erdachten sie sich daraufhin zusammen den Musikvideo-Kurzfilm “Die Werwolfkuh”.

In den Wäldern von Klagenfurt sind zwei junge Musiker unterwegs und entdecken gemeinsam ihren Musikstil. Doch plötzlich passieren mysteriöse Dinge und die Werwolfkuh nimmt ihre Witterung auf.

Der Musiker Mike Egger schrieb 2014 den Song “Die Werwolfkuh” und verarbeitet darin Gesellschaftskritik wie den erhöhten Konsumluxus. Mit seinem Freund Flo Lackner, mit dem er auch zusammen den Film produziert hat, entwickelte er eine Idee zu einem Musikvideo. Diese wurde dann zu einem Kurzfilm ausgebaut und der Song dementsprechend integriert. Herausgekommen ist ein amüsantes Kleinod, welches nicht nur die scheinbare Entstehungsgeschichte von Matakustix erzählt, sondern auch gut mit Genreelementen spielt. In feinster österreichischer Mundart erzählt der Film eine klassische Geschichte von einem Monster, das nachts sein Unwesen treibt. Dabei nimmt er sich selber nicht so ernst und kann die Zuschauer zum Schmunzeln bringen. Die Geschichte dient vor allem als Hintergrund für den Song, der einen großen Teil des 13-minütigen Films einnimmt. Den Filmemachern ist im Gesamten ein amüsanter, kurzweiliger Film gelungen, der gar nicht so bizarr ist, wie man es aufgrund des Titels anfänglich vermutet hätte.

Bewertung: 7/10

Der komplette Kurzfilm bei Unicato http://www.mdr.de/unicato/video-88622.html

 

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:


Auf diesen Festivals lief „Werwolfkuh“:

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