“Die berühmtesten Tiere der Welt” von Harald Gebhardt und Mario Ludwig (2008)

192 Seiten, Verlag: BLV Buchverlag

© BLV Buchverlag

Buchkritik: Superlative sind besonders gut geeignet, um das Interesse zu wecken. So lockt das Sachbuch “Die berühmtesten Tiere der Welt” der Autoren Harald Gebhardt und Mario Ludwig die Leser genau mit so einem an und präsentiert eine kurzweilige Mischung vieler Tiergeschichten, wovon dem Leser wahrscheinlich nicht einmal die Hälfte im Gedächtnis bleiben wird.

Das 192 Seiten lange Buch ist dabei in verschiedene Kategorien unterteilt. Es startet mit Säugetieren, beschäftigt sich mit bekannten Vögeln und schließt mit Geschichten über Amphibien und Reptilien ab. Dabei erzählt es natürlich auch von sehr bekannten Tieren, wie von Laika, dem ersten Hund im Weltall, und dem beliebten Delphin Flipper. Doch in jedem Kapitel lassen sich auch unbekannte Geschichten entdecken. Dabei sind sie über die Jahrhunderte verteilt und geben manchmal auch einen guten Einblick in andere Zeiten und Kulturen. Dies macht die Zusammenstellung reizvoll. Geschrieben ist das Sachbuch leicht verständlich, sodass es sich für viele Zielgruppen eignet und einen guten Einstieg in das Thema Mensch-Tier-Verhältnis bietet. Da es sich bei den Geschichten immer auch um Interaktionen mit Menschen handelt, werden diese so zu einem Spiegel ihrer Zeit und Gesellschaft. In diesem Sinne werden Tiere als Mittel, Haustier, Feind oder Lebensretter dargestellt und die einzelnen Geschichten zeigen das komplizierte Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt. Diese Aspekte verleihen dem ansonsten recht leicht zugänglichen Buch wichtige moralische Aspekte.

Fazit:  Das kleine Büchlein “Die berühmtesten Tiere der Welt” erzählt in 55 Einzelgeschichten von dem komplizierten Zusammenleben von Mensch und Tieren. Es wird durch die unterschiedlichsten Tierarten und deren Verhältnis zum Menschen ein breites Spektrum aufgezeigt. Die Erzählweise bleibt dabei dank der Autoren Gebhardt und Ludwig immer unterhaltsam und sprachlich für alle zugänglich. So verschafft das Sachbuch nur einen ersten Eindruck und eignet sich vor allem für gelegentliches Schmökern.

Bewertung: 3/5

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: Seite des Autors 

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