„Sing“ (2016)

Kurzfilm / Ungarn / Fiktion / 2016

Filmkritik: Auf dem Filmfest Dresden 2016 lief im Kinderprogramm der ungarische Kinderkurzfilm “Sing”. Dieser konnte auch die Academy überzeugen, so dass er den Oscar für den besten Kurzfilm 2017 erhielt.

Die kleine Zsofi (Dorka Gasparfalvi) liebt das Singen über alles. Als ein Teil des Chores, zusammen mit ihrer besten Freundin, ist sie überglücklich. Als eines Tages die ehrgeizige Musiklehrerin Miss Erika (Zsófia Szamosi) ihr einen Vorschlag unterbreitet, weiß Zsofi nicht ob sie sich fügen muss oder mutig sein soll.

Der ungarische Kurzfilm, der im Block für ab 8-jährige lief, kann nicht nur Kinder gut unterhalten, sondern auch jeden Erwachsenen. Die beiden Freundinnen sind wunderbare Sympathieträger für alle Gleichaltrigen und zeigen, dass Mut ungemein wichtig ist. Der Kurzfilm ist ein unaufdringliches Lehrstück dafür gegen Ungerechtigkeit vorzugehen. Dabei überzeugt er in gestalterischer und erzählerischer Hinsicht, so dass sein Twist und auch das Ende überraschen können. Zusammen ergibt es einen fantastischen Kurzfilm, welcher dem Regisseur Kristóf Deák (*1982) hoffentlich die Möglichkeit gibt, größere Projekte zu realisieren. “Sing”, sein vierter Kurzfilm, ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert und hat die Trophäe in jederlei Hinsicht verdient.

Bewertung: 8/10

Der Trailer zum Kurzfilm:

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle:


Auf den folgenden Festivals lief “Sing”:

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