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Kurzfilm / Argentinien / Animation / 2020
Das kleine Mädchen Mizu entdeckt im Wald ein kleines Pflänzchen. Jeden Tag macht sie einen Spaziergang an diesen Ort, um den Baum zu gießen. Auch in den Jahren danach besucht sie ihren Baum immer wieder, gemeinsam werden sie größer, bis eines Tages eine heftige Überschwemmung alles zu verändern droht.
Die argentinische Filmemacherin Paulina Muratore erzählt in ihrem Kurzfilm von der Symbiose von Mensch und Umwelt. Kindgerecht gibt sie die Liebe eines Mädchen zu einem Baum wieder und macht deutlich, dass wir ohne die uns umgebende Natur nicht leben können. Mit der Katastrophe am Ende des Films, der großen Überschwemmung, welche durch massive Abholzungen verursacht wird, kommt sie zum eigentlichen Kern ihres Films und kritisiert den falschen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. All das schafft sie kindgerecht und ohne Worte einzufangen. Dafür verwendet sie gelungene 2D-Animationen, in denen sie digitale und traditionelle Techniken mischt.Sie verwendet für die Bilder einen konstant gleichen Ausschnitt,
Fazit: Der argentinische Animationsfilm „Little Forest“ erzählt in angenehmer 2D-Optik von der wichtigen Verbindung von Mensch und Natur. Mit seiner klaren Botschaft, der kindgerechten Geschichte und seiner ruhigen Inszenierung ist der Animationskünstlerin und Filemacherin Paulina Muratore ein schöner Kurzfilm gelungen, der auch ein junges Publikum ein wichtiges Thema näher bringt.
Bewertung: 7/10
Trailer zum Kurzfilm „Little Forest“:
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen:
- 63. DOK Leipzig 2020 – Katalog (Programm ‚Kids DOK‘)
- Eintrag des Kurzfilms „Little Forest“ beim Mar del Plata Filmfest