„Vivaldi: Stabat Mater“ (2021)

Kurzfilm / Polen / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der polnische Filmemacher Sebastian Panczyk verbindet in seinem Film „Vivaldi: Stabat Mater“ (OT: „Vivaldi: Stabat Mater“), der im Kurzfilmprogramm des 31. Filmfestivals Cottbus lief, ein Musikstück mit einer Parabel auf die Jagd.

Ein junger Mann (Jakub Józef Orliński) wird, ohne zu wissen warum, gejagt, nachdem seine Familie bereits getötet wurde. Nirgendwo scheint er sicher zu sein oder Ruhe finden zu können.

Der ausgebildete Künstler Sebastian Panczyk führte bereits bei einigen Zeichentrickserien Regie und schuf originelle Kurzfilme, angesiedelt zwischen Kunst und Musikvideos. Hier nimmt er die Arie ‚Stabat Mater‘ von Antonio Vivaldi aus der gleichnamigen Oper als Grundlage für einen ergreifenden Kurzfilm. Mit diesem Musikstück erzählt er von einem gehetzten Menschen und lässt das Publikum ohne erklärende Worte allein mit einer Geschichte, die nach Dystopie und Menschenjagd aussieht und die man anfänglich schwer einordnen kann. Die Hauptrolle übernahm der bekannte, polnische Opernsänger Jakub Józef Orliński, der auch den Gesangspart übernahm, und liefert damit ein berührendes Spiel. So gelang dem Regisseur Panczyk ein durch und durch gut gemachter und berührender Film mit einer klaren Botschaft.

Fazit: „Vivalid: Stabat Mater“ ist ein gelungene Parabel auf die Jagd, die Vivaldis Arie gekonnt als Grundlage benutzt und somit perfekte Kurzfilmunterhaltung liefert.

Bewertung: 7/10

Trailer zum Kurzfilm „Vivaldi: Stabat Mater“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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