„The Barber’s Cut“ (2015)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2015

Filmkritik: Der britische Kurzfilm “The Barber’s Cut” tourte schon über viele Festivals, konnte sogar einen begehrten Preis auf dem Horror Festival 2016 in Portland (Oregon) gewinnen und auch die Zuschauer auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 begeistern.

Die zwei abgeschnittenen Köpfe einer jungen Frau (Alisa Arnah) und eines Mannes (Lewis Georgeson) wachen im Gefrierschrank eines mörderischen Psycho-Barbiers (David Whitord) auf und planen mit Hilfe einer sehr agilen Hand ihre Flucht.

Die Horror-Komödie des britischen Regisseurs Mark Brocking kann nicht nur mit einer verrückten Idee begeistern, sondern auch mit der Inszenierung selbst. Die Geschichte, die ebenso aus der Feder Brockings stammt, ist nicht nur eine Verbeugung vor großen Vorbildern, sondern bringt lustige, frische Ideen und auch Überraschungen ein und schafft es mit dem scheinbar unmöglichen Fluchtplan auch noch Spannung zu erzeugen. Zudem hatte der Zuschauer vermutlich bisher noch nie so viel Sympathien für körperlose Köpfe, denen man ein Happy End auch wirklich wünscht. Umgesetzt wurde das Ganze mit handgemachten sowie mit CGI Effekten. Der Look des Films wirkt dabei wunderbar retro und erinnert an Horrorfilme der 80er Jahre. Durch diesen Charme ist der Film überzeugend und baut eine stimmige Atmosphäre auf. Abgerundet wird das Ganze mit guten Humor, amüsanten Dialogen und stimmiger, musikalischer Untermalung, die aus “The Barber’s Cut” einen gelungenen, sehenswerten Kurzfilm machen, der viel Freude bringt.

Bewertung: 8/10

Der Trailer zum Kurzfilm:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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