„Heidi beim Geräuschemacher“ (2016)

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Kurzfilm / Schweiz / Dokumentation / 2016

Standbild aus dem Kurzfilm "Heidi beim Geräuschemacher"Filmkritik: Bei den anwesenden Kindern auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 im Programm ‚Kurzes für Kids‘ erregte die Dokumentation „Heidi beim Geräuschemacher“ nicht so viel Aufsehen wie der süße Kurzfilmspaß „Jubilé“ (2016) und andere Beiträge, aber die Erwachsenen konnten sich dafür um so mehr für diese kluge und lehrreiche Dokumentation begeistern.

Die neunjährige Anuk Steffen spielt die Rolle der Heidi im gleichnamigen Kinofilm von Michael Schaerer. An einem ihrer drehfreien Tage besucht sie den Geräuschemacher Reinhold Bodis und lernt, wie der Ton im Film entsteht und darf sogar selbst eine Szene vertonen.

Der Dokumentations-Kurzfilm „Heidi beim Geräuschemacher“ des Schweizer Filmemachers Christian Frei (*1959) überzeugt mit seinem intimen Einblick in das Filmemachen. Mit einem kindlichen Blick durch Anuk Steffens Anwesenheit, aber trotzdem nie kindisch, lernt die ZuschauerIn zusammen mit der kleinen Hauptdarstellerin, wie der Ton in Filmen entsteht. Das ist nicht nur für ein junges Publikum lehrreich, sondern auch für Erwachsene interessant. Die Dokumentation ist nur etwas zu ernst geworden, trotz des einen oder anderen Spaßes, um wirklich Kinder anzusprechen, aber klüger sind sie danach auf alle Fälle. So macht die kurze Dokumentation „Heidi beim Geräuschemacher“ Spaß, bietet einen wunderbaren Einblick in den Arbeitsbereich des Foley Artists (Tonmeister) und regt die Neugierde an, so dass er ein rundum gelungener Kurzfilm ist.

Bewertung: 8/10

Schau selbst rein in den Kurzfilm „Heidi beim Geräuschemacher“ 

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

4 Gedanken zu “„Heidi beim Geräuschemacher“ (2016)

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