„9 Pasos“ (2018)

Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der spanische Film “9 Pasos” (AT: “9 Steps”) des Filmemacher-Paars Marisa Crespo und Moisés Romera gehörte zu den Lieblingen des ‘Shock Block’-Wettbewerbs des 19. Landshuter Kurzfilmfestival 2018. Kein Wunder, da der Film es schafft mit einer einfachen Geschichte die Zuschauer ordentlich zu gruseln.

Der kleine Saul (Pablo Muñoz) traut sich nachts nicht allein auf Toilette. Doch dieses Mal beschließt sein Vater (Jordi Ballester), dass er die neun Schritte bis dahin alleine gehen muss.

Die beiden spanischen Filmemacher Marisa Crespo und Moisés Romera haben schon viele Projekte darunter Werbespots, einen Fernsehfilm und Dokumentationen verwirklicht. Ihre Arbeiten liefen auf vielen Festivals und gewannen diverse Preise. Ihr neuester Kurzfilm “9 Pasos” gehörte zu den Lieblingen auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival und konnte mit seiner einfachen Geschichte begeistern. In 7 Minuten baut es eine extreme Spannung auf und spielt mit den typischen Ängsten vor der Dunkelheit. Das Rätseln, ob nun ein Monster in der Dunkelheit lauert oder eben nicht, verstärkt die Anspannung noch. Die Inszenierung schmiegt sich da nahtlos an und der Film besitzt einen zeitlosen Look. So ist der Kurzfilm “9 Pasos” ein rundum gelungener und stimmiger Kurzfilm, der unter die Haut geht.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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