„Mats und die Wundersteine “ von Marcus Pfister (1997)

32 Seiten / ab 4 Jahren / NordSüd Verlag / 17,00 €

© NordSüd Verlag

Buchkritik: Der fleißige und viel gelesene Kinderbuchautor Marcus Pfister schuf mit seinem Kinderbuch „Mats und die Wundersteine“ nicht nur ein optisch ansprechendes Vorlesebuch, sondern schärft mit seinen beiden Enden bereits das Umweltbewusstsein der Kleinen.

Mats und die anderen Felsmäuse haben glänzende, wärmende Wundersteine entdeckt. Doch wie gehen sie jetzt mit dem Fund um? Sollten sie sie dort belassen, wo sie herkommen oder lieber bei sich zu Hause in ihren Höhlen sammeln?

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Genau in diese zwei Richtungen entwickeln sich das traurige und das fröhliche Ende des mittlerweile 26. Kinderbuch des Schweizer Autors Marcus Pfister (*1960), der u.a. „Ab ins Bett, Nils“ und „Kleine Ente, du bist stark“ schrieb. Es empfiehlt sich zunächst das traurige und dann das fröhliche Ende mit den Kleinen zu lesen. Denn die Entscheidung die Steine abzubauen führt zu einem fatalen Ende, doch durch das andere Ende wird den Lesern ein weiterer Weg offenbar. So regt das Buch bestimmt zu Diskussionen an und macht die Wichtigkeit von natürlichen Ressourcen deutlich. Unterstützt wird das Ganze von den entzückenden Illustrationen und der Verwendung von Glitzerfolie, wie schon bei seinem bekanntesten Buch „Der Regenbogenfisch“ (1992). Zusammen ergeben die Geschichte, der moralische Zeigefinger und die Illustrationen ein überzeugendes Kinderbuch, das bestimmt gern öfters aus dem Regal geholt wird.

Fazit: Das Kinderbuch „Mats und die Wundersteine“ des Schweizer Autors Marcus Pfister schafft mit sein zwei möglichen Enden und der klar formulierten Botschaft ein Umweltbewusstsein bei den kleinen Lesern. Unterstützt wird das Ganze nicht nur durch die Entscheidungsmöglichkeit, welches Ende eintreffen soll, sondern auch durch die entzückenden Illustrationen, die mit Niedlichkeit und Glitzer aufwarten.

Bewertung: 4/5

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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