„The Plunge“ (2019)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2019

Filmkritik: Die britische Komödie „The Plunge“ aus der Hand des Regisseurs Simon Ryninks, gesehen auf dem ‚Open Air‘ des 32. Filmfest Dresden, schafft es mühelos Humor mit Gefühl zu kombinieren. 

Nachdem sich Jay (Omar Khan) und Emily (Lydia Wilson) ein paar Mal getroffen haben, kommt Emily mit einem ungewöhnlichen Vorschlag um die Ecke. Er stimmt zu, doch leider geht es nicht komplikationslos vor.

Geschrieben hat das Drehbuch zum Kurzfilm „The Plunge“ der Schauspieler Omar Khan selbst. Er kombiniert darin eine warmherzige Liebesgeschichte, welche auch in der Kürze der Zeit wunderbar funktioniert, mit einem tabuisierten Sex-Thema. Dabei trifft Humor auf Gefühle und kurze Fremdschäm-Momente auf Herzenswärme. Wunderbar umgesetzt hat das der britischen Regisseur Simon Ryninks, der mit Khan und auch vielen weiteren Beteiligten befreundet ist. Das sieht man dem Film und der Inszenierung an – hier arbeiten Menschen mit einer gemeinsamen

Omar Khan und Lydia Wilson

Idee und Wohlwollen zusammen. Ryninks kann sich dabei auf die schauspielerische Leistung – Khan und Wilson sind einfach großartig – und das gelungene Drehbuch verlassen. So entstand ein empfehlenswerter Kurzfilm, der es schafft, die Zeit der ersten Dates und der Entwicklung zu etwas Ernsthaften wunderbar einzufangen und sich damit in die Herzen der ZuschauerInnen zu spielen.

Fazit: Der Regisseur Simon Ryninks und der Autor Omar Khan schufen mit „The Plunge“ eine gelungene Komödie, welche die ZuschauerInnen nicht nur mit einer peinlichen Situation zum Schmunzeln bringt, sondern auch wunderbar auf den Punkt bringt, wie sich Frischverlieben anfühlt. Wunderbar gespielt und inszeniert ist der Film eine absolute Empfehlung. 

Bewertung: 8/10

Trailer zum Kurzfilm „The Plunge“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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