„Blanket“ (2020)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / Russland / Animation / 2020

Filmkritik: Der russische Animationsfilm „Blanket“ (OT: „Одеялко“) von Marina Moshkova, gesehen auf dem 32. Filmfest Dresden 2020, erzählt mit einem Eis- und einem Braunbären eine Geschichte von Freundlichkeit und gegenseitiger Hilfe. 

Weit im Norden verbringt der Eisbär seine Tage allein. Als ihn der Braunbär überraschend besuchen kommt, ändert sich auf einmal der Alltag und der Eisbär muss sich neuen Herausforderungen stellen.

Basierend auf einem Bild eines Wütenden Bären aus der amerikanischen Kinderfolklore, erdachte sich die Filmemacherin Marina Moshkova (*1987) die Geschichte dieser beiden Bären. Der eine ist grummelig und unsozial und der andere steckt voller ansteckender Lebensfreude. In sechs Minuten skizziert sie ihr Zusammentreffen, baut ein paar Slapstick-Elemente ein und lässt ihren Kurzfilm mit einer warmherzigen, perfekt auf Kinder zugeschnittenen Botschaft enden. Unterstützt wird das ganze von ansprechenden 2D-Animationen und vor allem zwei großartigen Bären, welche die Botschaft ganz spielerisch über ein mitfühlendes Aufeinanderzugehen transportieren. „Blanket“ ist ein rundherum stimmiger kleiner Kinderfilm, der mehr Lust macht auf die Werke der Filmemacherin Marina Moshkova.

Fazit: „Blanket“ ist ein Animationsfilm über zwei sehr unterschiedlichen Bären, welche ihr Leben gegenseitig bereichern. Die Animationskünstlerin Marina Moshkova erweckt in ihrem Kurzfilm mit viel Liebe die Figuren zum Leben und spricht mit ihrer Botschaft, den süßen Bildern und ein paar kindgerechten Slapstick-Einlagen wunderbar Kinder an.

Bewertung: 7/10

Der Kurzfilm „Blanket“ in voller Länge:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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