„Forget the Palms…“ (2020)

Kurzfilm / Russland / Fiktion / 2020

Filmkritik: Die Mockumentary „Forget the Palms…“ von Tim Berezin lief als Vorfilm für „Next Station: Russia“ auf dem 30. Filmfestival Cottbus und überzeugte mit seiner wunderbar schrägen Grundidee.

Eine Gruppe russisch-sowjetischer Barden hat sich zusammengetan, um den Siegeszug des Internets zu stoppen. Als alle Stricke reißen, ruhen alle Hoffnungen auf den Delphinsänger.

In seinem nur sechs-minütigen Kurzfilm erzählt der russische Regisseur Tim Berezin, der auch das Drehbuch dafür schrieb, eine verrückte Geschichte einer Gruppe von Barden, welche gegen das Internet kämpft. Selbst aus der Werbebranche kommend, bekam er von einem Provider den Auftrag etwas mit Internet zu machen. Zusammen mit seiner Vorliebe für Älteres entstand eine witzige, retro-optik-lastige Mockumentary, welche so tut, als ob es die Gruppe der Barden wirklich gab. Der schnell erzählte Kurzfilm ist pointiert, amüsant und wirklich durchgedreht und somit eine absolute Empfehlung.

Fazit: Der russische Kurzfilm „Forget the Palms…“ ist ein amüsantes Kleinod, das im Stil einer Mockumentary von einem ausweglosen Kampf erzählt. Der Filmemacher Tim Berezin hat sich mit viel Humor, einer gelungenen Retro-Optik und einem Hang fürs Fabulieren diese Geschichte erdacht und macht damit neugierig auf weitere Arbeiten von ihm.

Bewertung: 7/10

Trailer zum Kurzfilm „Forget the Palms…“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

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