„Spring“ (2023)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / Dänemark / Fiktion / 2023

FFilmkritik: Der dänische Animationsfilm „Spring“ (OT: „Forår“) von Pernille Kjær, der im Internationalen Wettbewerb des 36. Filmfest Dresden 2024 zu sehen war, erzählt eine mysteriöse Geistergeschichte, die zum Interpretieren einlädt.

Auf einer Farm wird eine Frau mit einem schelmischen Geist konfrontiert. Sie versucht ihn mit Speisen zu besänftigen und er schlüpft in ihre Träume.

Die Regisseurin Pernille Kjær erzählt nach einem eigenen Drehbuch in ihrem Kurzfilm, der von Martina Scarpelli („Egg“ (2018)) produziert wurde, eine Märchengeschichte. Basierend auf Geistersagen und einigen weiteren Einflüssen entstand die Idee für diese mysteriöse Geschichte. Dabei besticht sie mit dem Charme des Unbekannten und Surrealen und zieht so die Betrachter:innen in den Bann. Dazu passt auch wunderbar, dass der Film auf erklärende Worte verzichtet. Er lebt von seinen schön gezeichneten schwarz-weißen 2D-Animationen, die immer wieder mit Überraschungen aufwarten. Hinzu kommt ein gelungenes Sounddesign, so dass der Film im Gesamten als Kunstwerk überzeugen kann.

Fazit: „Spring“ ist ein Animationsfilm der dänischen Regisseurin Pernille Kjær, der eine mysteriösem, mit vielen Symbolen aufgeladene Geschichte erzählt. Als Zuschauer:in hat man den Film dank der ansprechenden Bildsprache und dem gelungenen Sounddesign noch lange im Kopf.

Bewertung: 8/10

Den Kurzfilm „Spring“ hier anschauen:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

Quellen:

  • 36. Filmfest Dresden 2024 – Katalog (Programm ‚Internationaler Wettbewerb‘)
  • Eintrag des Kurzfilms „Spring“ bei der Produzentin Martina Scarpelli
  • Eintrag des Kurzfilms „Spring“ beim PLASTIC Collective
  • Wikipedia-Artikel über den Kurzfilm „Spring“ (dänisch)

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