„Hada“ (2015)

Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2015

© Tony Morales

© Tony Morales

Filmkritik: Der spanische Kurzfilm „Hada“, gesehen auf dem 3. Cinestrange und den 27. Bamberger Kurzfilmtagen, erzählt in seinen neun Minuten eine typische aber mitreißende Gruselgeschichte. Der kleine Daniel soll in der heutigen Nacht von der Zahnfee besucht werden. Doch nicht nur sie erscheint ihm. Das Licht, was sonst das Dunkle vertreibt, scheint hier die Gefahr zu bringen. Der Kurzfilm „Hada“, was so viel bedeutet wie „Fee“ bedeutet, des Spaniers Tony Morales ist eine gelungene Fingerübung und erzählt mit wenig Laufzeit eine spannende Geschichte. Er zeigt, wie er mit seinen filmischen Mitteln einen unter die Haut gehenden, wenn auch leisen Horror erzeugen kann. Die Versatzstücke dabei sind zwar bekannt (wie Lichtspielereien, die Bettdecke als Versteck, ein Kind als Protagonist), aber Morales setzt sie geschickt zusammen, so dass man ungemütliche Minuten im Kinosessel erlebt. Dies könnte der richtige Einstieg für den Regisseur bedeuten, falls er es schafft das richtige Publikum zu finden. Lohnenswert ist der Kurzfilm allemal.

Bewertung: 7/10

Überzeug Dich selbst vom Kurzfilm „Hada“:

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle:

  • Cinestrange 2016 – Programmheft
  • 27. Bamberger Kurzfilmtage 2017 – Katalog

3 Gedanken zu “„Hada“ (2015)

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