“The Mind’s Eye” (2015)

© imdb

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Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm “The Mind’s Eye” (OT: “The Mind’s Eye”, US, 2015) war einer der Wettbewerbsbeiträge des Cinestrange 2016. Der Film löste beim Publikum unterschiedlichste Reaktionen aus. Manch einer kam begeistert aus dem Splatterfilm. Andere wurden von den überladenen und übertriebenen Bildern weniger unterhalten.

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“Cabin Fever – The New Outbreak” (2016)

 © Tiberius Film

© Tiberius Film

Filmkritik: Der Horrorspezialist Eli Roth (bekannt für Filme wie “Hostel” (2005) und “The Green Inferno” (2013)) brachte 2002 den Infektionshorrorfilm “Cabin Fever” heraus. Schon damals konnten die Geschichte und die Charaktere nicht vollständig überzeugen. Jetzt erschien das Remake – “Cabin Fever – The New Outbreak” (OT: “Cabin Fever”, US, 2016) mit der gleichen Drehbuchvorlage und kann und will nichts Neues beisteuern.

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“Reborn Lost” (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

© Think Plastic GmbH

© Think Plastic GmbH

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm “Reborn Lost”, der mit seinen 40 MInuten gerade noch ein Kurzfilm ist, ist ein gutes Beispiel, wie man an den eigenen Ambitionen scheitern kann. Man merkt dem Regissier Jan Hass die Leidenschaft für das amerikanisches Action-Kino an, doch gelingt ihm es nicht, dieses Genre erfolgreich zu kopieren. Er erzählt die Geschichte von John Martin (Tobias Licht), welcher als Bodyguard eines berühmten Energiemoguls (Walter Sittler) eingesetzt ist, doch was er selbst nicht weiß, ist, dass er so manipuliert wurde, dass er einen tödlichen Anschlag verüben soll. Durch dessen attraktive Tochter (Jana Josephina Leipziger) empfindet er auf einmal den Drang sich für die richtige Seite entscheiden zu müssen. Für diese Geschichte werden viele Klischees des amerikanischen Kinos aufgegriffen und eingebaut. Dies ist per se noch nicht verwerflich, doch scheitert es an der Umsetzung. Die Locations sehen dann doch einfach zu deutsch aus, das gesprochene Englisch klingt zu hölzern und die Actionszenen sind zu träge inszeniert. Der aufgesetzte Coolness-Faktor ist unglaublich anstrengend und macht die zähe Geschichte, die einfach nicht an Fahrt gewinnt, noch enervierender. “Reborn Lost” zeigt deutlich die Ambitionen des Regisseurs, doch schafft er es nicht diese in einem deutschen Film gut umzusetzen. Der Film ist dabei (auch durch seine humorlose Art) schwer zu genießen und nicht unterhaltsam.

Bewertung: 3/10

der englischsprachige Teaser:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: Cinestrange 2016 – Programmheft

              Website des Films 

“Secrets we keep” (2015)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2015

© Adem Suljic

© Adem Suljic

Filmkritik: Der französische Kurzfilm möchte so Vieles sein, was er nicht ist. Der Regisseur Adem Suljc erzählt in seinem neunminütigen Kurzfilm in schnellen Filmbildern von den dunklen Machenschaften in Chinatown. Die Geschichte wirkt nicht ausgereift und nur wie aneinandergereihte Bilder. Ein roter Faden wird schmerzlich vermisst.

Auch die Filmaufnahmen sind zu künstlich stilisiert, besitzen teilweise eine hässliche Video-Optik und können einfach nicht überzeugen. Das macht den Kurzfilm im Gesamten sehr zäh und die neun Minuten kommen einem viel länger vor als sie eigentlich sind.

Bewertung: 3/10

Der komplette Kurzfilm (franz. m. engl. UT):

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: Cinestrange 2016 – Programmheft