“Va Banque – Risky Game” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der Schauspieler, Physiker und Musiker Stefan Plepp setzt mit dem Kurzfilm “Va Banque – Risky Game” sein erstes Drehbuch um, das bereits erfolgreich auf mehreren Festivals lief. Dabei übernahm er nicht nur die Hauptrolle, sondern gemeinsam mit der Regisseurin Christine Kabisch auch die Regie.

Es erzählt die Geschichte der Schülerin Melanie (Sinha Melina Gierke), die sehr unter Druck steht, gute Noten zu bekommen. Als dies zu scheitern droht, versucht sie den Physiklehrer Rath zu erpressen, doch sie ahnt nicht, was sie damit auslöst.

Der Kurzfilm fängt recht klassisch an und der Zuschauer scheint alle Wendungen bereits vorher zu erahnen. Doch dann macht der Drehbuchschreiber Plepp eine kluges Manöver, mit dem man nicht gerechnet hat und welches sehr erfrischend ist. So schafft es der 15-minütige Kurzfilm, trotz seines bekannten Sujets, die Spannung zu erhalten, was auch dank der guten Darsteller und dem souveränen Umgang mit den genretypischen Stilmitteln geschuldet ist. So ist der deutsche Kurzfilm solide und spannende Genrekost, die neugierig darauf macht, welchen Weg Plepp weiterhin einschlagen wird.

Bewertung: 7/10

Der Trailer zum Kurzfilm:

geschrieben von Doreen Matthei

Quelle: Genrenale5 – Programmheft


Auf folgenden Festivals lief „Va Banque – Risky Games“:

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