„Happy End“ (2015)

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Kurzfilm / Tschechische Republik / Animation / 2015

Filmkritik: Der Kurzfilm „Happy End“ des tschechischen Filmemachers Jan Saska (*1987) lief nicht nur auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 und dem 29. Filmfest Dresden 2017, sondern schaffte es sogar ins Rennen um eine Goldene Palme von Cannes.

Der Kurzfilm „Happy End“ erzählt von einer Reihe zufälliger Ereignisse, in welche ein Jäger, ein Traktorfahrer, ein Disko-Besucher und eine Leiche verwickelt sind.

Mit seinem Abschlussfilm an der  Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste (FAMU) in Prag gelang es Jan Saska eine gelungene Mischung aus schwarzem Humor, nationalen Bezügen und internationaler Gültigkeit. Der 1987 in Prag geborene Filmemacher, der das Drehbuch schrieb, die Animationen zeichnete und Regie führte, erzählt eine frische, bis ins letzte Detail lustige Geschichte. Er verwendet keine lineare Erzählfolge, sondern gibt dem Zuschauer durch zeitlich zurückspringende Szenen erst nach und nach den Fortlauf der Geschichte bekannt. Dabei kommt er ohne Worte aus und kann mit seinem Ende überraschen. So ist der Film allgemein verständlich, doch dem Regisseur war es auch wichtig, Bezüge zu Tschechien einzubauen. Der Alkoholkonsum, sowie der Traktor sind Beispiele hierfür. Zusammen ergibt es einen amüsanten Kurzfilm, der zwar keinen Schönheitspreis mit seinen schroffen, schwarz-weiß Animationen gewinnen würde, aber durchweg gut unterhalten kann.

Bewertung: 7/10

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geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

2 Gedanken zu “„Happy End“ (2015)

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