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Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2016
Filmkritik: Im Wettbewerb der 27. Bamberger Kurzfilmtage 2017 lief der Animationsfilm “Fruit”, der eine bekannte Geschichte abstrahiert und diese nur mit drei Farben erzählt.
Es beginnt alles mit den zwei gegensätzlichen Farben schwarz und weiß, die durch ein kräftiges Rot verbunden werden. Dieses treibt die Entwicklung voran und so entsteht Leben.
Der 1981 in Russland geborene Filmemacher Gerhard Funk spielt in seinem ersten Film mit Farben, Formen und Veränderungen. Die Entwicklung verläuft dabei bekannt und beherbergt für interpretationsfreudige Zuschauer die typische Kritik an gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen. So ist der Kurzfilm “Fruit” auf der einen Seite ein schön anzusehender Animationstrickfilm, unterlegt mit passender Musik von Tobias Schneider, und bietet auf der anderen Seite einige Interpretationsansätze mit einhergehender Vielschichtigkeit.
Bewertung: 6/10
Der Kurzfilm “Fruit” zum Anschauen:
geschrieben von Doreen Matthei
Quellen:
2 Gedanken zu “„Fruit“ (2016)”